Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Den Kurs des profitablen Wachstums will Jenoptik 2012 fortsetzen. „Wir haben unsere langfristige strategische Agenda, die wir weiterverfolgen“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin. Wachstum soll mittel- und langfristig vor allem aus der Erschließung von Auslandsmärkten kommen, im Wesentlichen in Nordamerika und Asien. „Hierfür haben wir in den vergangenen zwei Jahren in Strukturen und Prozesse investiert, die sich ab 2012 auszahlen sollen“, so der Jenoptik-Chef weiter. Auch wenn die Konjunkturprognosen nach wie vor unsicher sind und stark schwanken – Jenoptik geht aktuell davon aus, dass der positive Trend der ersten Wochen des Jahres anhalten wird. Nach dem erfolgreichen Jahr 2011 strebt Jenoptik bei leicht steigenden Umsätzen im Geschäftsjahr 2012 wiederum ein Konzern-EBIT von mehr als 40 Mio Euro an. Je nach Verlauf des Halbleiterzyklus soll das Konzern-EBIT zwischen 40 und 50 Mio Euro liegen. Nach der Umschuldung und Neuaufstellung der Konzernfinanzierung in 2011 erwartet der Jenoptik-Konzern 2012 zudem ein deutlich verbessertes Zinsergebnis.
Update I: „Mit unseren innovativen Produkten in Hightech-Märkten, einem wachsenden Systemgeschäft, starker internationaler Präsenz und effizienten internen Strukturen haben wir gute Chancen, unsere Position als Global Player der Optoelektronik auszubauen“, fasste Michael Mertin zusammen. „Unsere Entwicklung zeigt das Vertrauen unserer Kunden, zu denen zunehmend große und weltweit führende Unternehmen gehören.“ Gleichzeitig betonte er für das laufende Geschäftsjahr, dass weiterhin Risiken der konjunkturellen Entwicklung bestehen, vor allem wegen der Staatsverschuldung und Währungssituation. „Wir bleiben bei unserem im Februar formulierten vorsichtigen Optimismus. Der Auftragseingang im 1. Quartal 2012 ist stabil. Das Jahr ist gut angelaufen und wir werden voraussichtlich ein erfolgreiches erstes Quartal haben“, so der Jenoptik-Chef.
Für das Gesamtjahr 2012 erwartet der Jenoptik-Konzern ein leichtes organisches Umsatzwachstum von 2 bis 6 Prozent gegenüber 2011. Der erwartete Umsatzrückgang des Segmentes Laser & Optische Systeme infolge der erwarteten geringeren Nachfrage aus der Halbleiterindustrie soll von den anderen beiden Segmenten mehr als ausgeglichen werden. Das Konzern-EBIT soll 2012 die 40 Millionen-Euro-Marke erneut übersteigen und je nach Verlauf des Halbleiterzyklus zwischen 40 und 50 Mio Euro liegen. Nach der Umschuldung und Neuaufstellung der Konzernfinanzierung in 2011 erwartet der Jenoptik-Konzern zudem wegen der nun geringeren Zinsaufwendungen ein deutlich verbessertes Zinsergebnis mit einem positiven Effekt auf das Ergebnis vor Steuern.
Update 2: Jenoptik geht weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung 2012 aus. „Der Verlauf des ersten Quartals bestätigte dies“, so Michael Mertin. Noch sei es allerdings zu früh, die Gesamtjahresprognosen zu präzisieren. „Wir sehen noch immer keine Lösung bei der Schuldenkrise der westlichen Staaten und haben politische Wahlen, deren Ergebnis hier nochmals Änderungen bringen könnten. Wir wollen auch die weitere Entwicklung der Halbleiterindustrie abwarten“, so der Vorstandschef.
Damit bestätigt der Jenoptik-Konzern die im Rahmen der Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2011 gegebenen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2012: Der Umsatz soll gegenüber dem Jahr 2011 organisch um 2 bis 6 Prozent steigen (2011: 543,3 Mio Euro). Zum Wachstum des Konzerns sollen alle drei Segmente beitragen. Das EBIT soll zwischen 40 und 50 Mio Euro liegen, wobei der weitere Verlauf des Halbleiterzyklus hier Einfluss hat. Geringere Zinsaufwendungen werden auch in den Folgequartalen einen positiven Effekt auf das Ergebnis vor Steuern haben und das Konzern-Periodenergebnis positiv beeinflussen.