DAX6.715-1,1%  Dow12.8910,1%  Euro1,3244-0,3% 
ESt502.494-1,1%  Nas2.9270,4%  Öl117,0-1,4% 
TDax777,50,6%  Nikkei8.947-0,6%  Gold1.720-0,6% 

K+S Aktie [WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888]

Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyfinanzen
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden
HistorischRealtime Push AusblickIR-DatenAnleihen
handeln

K+S Ausblick auf 2010 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

K+S-Vorstandschef Norbert Steiner über den erwarteten Geschäftsverlauf: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch 2011 ein gutes Jahr für die K+S Gruppe wird. Die weltweite Düngemittelnachfrage dürfte weiter steigen und im Salzgeschäft gehen wir nach dem Spitzenjahr 2010 von einem insgesamt stabilen Geschäftsvolumen auf hohem Niveau aus.“ Anknüpfend an die Einschätzungen im Ausblick des dritten Quartals 2010 und vor dem Hintergrund der sich zum Jahresende und im Verlauf des ersten Quartals 2011 abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr spürbar (bisherige Prognose: moderat) ansteigen.

Das operative Ergebnis EBIT I sollte im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich zulegen. Dies hängt in erster Linie mit dem zu erwartenden deutlich höheren Ergebnis im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie einer moderaten (bisherige Prognose: spürbaren) Verbesserung des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel zusammen. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Salz dürfte hingegen moderat (bisher: deutlich) zurückgehen.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sollte der operativen Ergebnisentwicklung folgend im Jahr 2011 ebenfalls deutlich höher ausfallen. Die Einschätzung stützt sich neben den bei Umsatz und operativem Ergebnis beschriebenen Effekten auf folgende aus heutiger Sicht zu erwartende Sachverhalte und Prämissen: Anhaltend attraktive Agrarpreise; höhere Durchschnittserlöse sowie stabile Absatzvolumina im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte (erwartete Absatzmenge 2011: rund 7 Mio. t, 2010: 6,99 Mio. t); 22 bis 23 Mio. t Festsalzabsatz in 2011 (2010: 22,5 Mio. t); ein US-Dollarkurs von 1,35 USD/EUR; ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, nachdem dieses im Jahr 2010 durch Sondereffekte belastet war; deutlich steigende Energiekosten in 2011 auf Basis eines Ölpreisniveaus von knapp 90 US$ pro Barrel und der für K+S maßgeblichen Energievertragsklauseln; eine mit 26 bis 27% stabile bereinigte Konzernsteuerquote.

Update: Vor dem Hintergrund der sich im Verlauf des ersten Quartals 2011 abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich (bisher: spürbar) ansteigen. Während K+S im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte von einer deutlichen (bisher: spürbaren) und im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel ebenfalls von einer deutlichen Umsatzsteigerung ausgeht, wird im Geschäftsbereich Salz ein stabiler Umsatz auf hohem Niveau erwartet. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sollten im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreswert kräftig (bisher: deutlich) zulegen. Dies hängt in erster Linie mit einem voraussichtlich stark (bisher: deutlich) wachsenden Ergebnis im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie einer spürbaren (bisher: moderaten) Verbesserung des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel zusammen. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Salz dürfte hingegen moderat zurückgehen. Der Prognose liegen dabei folgende Annahmen zugrunde:anhaltend attraktive Agrarpreise; im Jahresvergleich höhere Durchschnittserlöse sowie stabile Absatzvolumina im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte (erwartete Absatzmenge: rund 7 Mio. t); 22 bis 23 Mio. t Festsalzabsatz im Geschäftsbereich Salz, wovon 13 bis 14 Mio. t auf Auftausalz entfallen sollten. Für das vierte Quartal ist hierbei wie üblich der Durchschnitt langjähriger Auftausalzabsätze unterstellt; ein US-Dollarkurs von 1,40 USD/EUR (bisher 1,35 USD/EUR) im Jahresdurchschnitt 2011; deutlich steigende Energiekosten in 2011 auf Basis eines Ölpreisniveaus von etwa 120 US$ (bisher: 90 US$) pro Barrel; ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, nachdem dieses im Jahr 2010 durch Sondereffekte belastet war; ein inländischer Konzernsteuersatz von 28,3% und eine bereinigte Konzernsteuerquote von etwa 26 bis 27% (2010: 26,2%)

Update 2: Nach der Normalisierung der Düngemittelnachfrage im Jahr 2010 ist im laufenden Jahr mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen. Obwohl sich die Preise einiger Agrarprodukte im Juni nach sehr hohen Notierungen abgeschwächt haben, befinden sie sich nach wie vor auf einem Niveau, das die Einkommensperspektiven der Landwirtschaft begünstigen sollte und damit einen Anreiz bietet, den Ertrag je Hektar durch einen höheren Düngemitteleinsatz zu steigern. Daher ist für das Gesamtjahr 2011 unverändert von einem Weltkaliabsatz von rund 58 bis 60 Mio. t (2010: 58,3 Mio. t) auszugehen. Dementsprechend ist auch im weiteren Verlauf des Jahres mit einer weltweit hohen Auslastung der Produktionskapazitäten zu rechnen.

Auch bei Stickstoffdüngemitteln ist für den weiteren Jahresverlauf von einer hohen Nachfrage auszugehen, die weltweit zu einer guten Auslastung der Stickstoffdüngemittelanlagen führen sollte. Die Durchschnittspreise für Stickstoffdüngemittel sollten im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich höheren Niveau liegen, dem jedoch gestiegene Rohstoffkosten für Ammoniak, Phosphat und Kali gegenüberstehen dürften.

Nach Abschluss des ersten Quartals wird das weitere Auftausalzgeschäft im Jahr 2011 maßgeblich von der winterlichen Witterung in Europa und Nordamerika im vierten Quartal beeinflusst werden. Dabei ist sowohl für den europäischen als auch für den nordamerikanischen Markt vom Durchschnitt langjähriger Absatzwerte auszugehen. Während die Nachfrage nach Speise- und Gewerbesalz in Europa und Nordamerika stabil verlaufen sollte, dürfte der südamerikanische Gewerbe- und Speisesalzmarkt im Einklang mit der dortigen Bevölkerungsentwicklung weiter wachsen. Die Nachfrage der Chemieindustrie nach Industriesalz sollte sich angesichts des prognostizierten Wirtschaftswachstums positiv entwickeln.

Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die erwartete organische Umsatz- und Ergebnisentwicklung der fortgeführten Geschäftstätigkeiten; die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Einzig beim bereinigten Konzernergebnis und dem bereinigten Ergebnis je Aktie werden zusätzlich die als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit klassifizierten Aktivitäten der COMPO berücksichtigt.

Anknüpfend an die Einschätzungen im Ausblick des Finanzberichts 2010 und vor dem Hintergrund der sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2011 abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich ansteigen. Ein Wert zwischen 5,00 und 5,30 Mrd. € erscheint aus heutiger Sicht realistisch (Vorjahr 4,63 Mrd. €). Während im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte von einer deutlichen und im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel (ohne COMPO) ebenfalls von einer kräftigen Umsatzsteigerung auszugehen ist, wird im Geschäftsbereich Salz ein stabiler Umsatz auf hohem Niveau erwartet. Der Umsatzprognose zugrunde gelegt ist ein durchschnittlicher US-Dollarkurs von 1,42 USD/EUR (2010: 1,33 USD/EUR).

Update 3: Nach der Normalisierung der Düngemittelnachfrage im Jahr 2010 ist im laufenden Jahr mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen. Obwohl sich die Preise einiger Agrarprodukte im Verlauf des Jahres nach sehr hohen Notierungen abgeschwächt haben, befinden sie sich gleichwohl nach wie vor auf einem Niveau, das die Einkommensperspektiven der Landwirtschaft begünstigen sollte und damit einen Anreiz bietet, den Ertrag je Hektar durch einen bedarfsgerechten Düngemitteleinsatz zu steigern. Unsicherheiten bestehen derzeit allerdings auf der Seite des Handels, der – die Finanzkrise 2008/09 noch vor Augen – seine Voreinlagerung zum Jahresende eher vorsichtig zu disponieren versucht, andererseits aber vermeiden möchte, für die kommende Anwendungssaison bei nach wie vor attraktiven Getreidepreisen nicht genügend Produkt vorrätig zu haben. Nach allem ist für das Gesamtjahr 2011 unverändert von einem Weltkaliabsatz von rund 58 bis 60 Mio. t (2010: 58,3 Mio. t) auszugehen. Dementsprechend ist auch in den verbleibenden Monaten des Jahres mit einer weltweit hohen Auslastung der Produktionskapazitäten zu rechnen.

Auch bei Stickstoffdüngemitteln dürfte für den Rest des Jahres 2011 eine hohe Nachfrage zu beobachten sein. Die Durchschnittspreise für Stickstoffdüngemittel sollten im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich höheren Niveau liegen, dem jedoch auch deutlich gestiegene Rohstoffkosten, insbesondere für Ammoniak, gegenüberstehen.

Das Auftausalzgeschäft der letzten Wochen des Jahres 2011 wird maßgeblich von der winterlichen Witterung in Europa und Nordamerika beeinflusst werden. Dabei ist sowohl für den europäischen als auch für den nordamerikanischen Markt vom Durchschnitt langjähriger Absatzwerte auszugehen. Während die Nachfrage nach Gewerbesalz in Europa und Südamerika stabil bleiben sollte, ist bei Wasserenthärtungsprodukten aufgrund der verhaltenen Konjunkturlage in den USA mit einer gewissen Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die Nachfrage nach Speisesalz in Europa und Nordamerika sollte ebenfalls stabil verlaufen. Der südamerikanische Speisesalzmarkt dürfte hingegen im Einklang mit der dortigen Bevölkerungsentwicklung weiter wachsen. Der Bedarf der Chemieindustrie an Industriesalzen sollte sich in Europa, Nord- und Südamerika stabil entwickeln.