K+S AktieWKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888

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02.12.2016

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K+S Ausblick auf 2016 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Die sich bereits im zweiten Halbjahr 2015 abzeichnende Eintrübung der Kalimärkte dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen. Neben einem intensiven Wettbewerb und einer anhaltend schwierigen Wirtschaftslage in den Schwellenländern ist mit weiterhin niedrigen Preisen für Agrarrohstoffe und einer geringen Kreditverfügbarkeit für Landwirte insbesondere in Lateinamerika zu rechnen. Zudem sind mit Blick auf die nur eingeschränkte Erlaubnis zur Versenkung von salzhaltigen Abwässern am Standort Hattorf temporäre Produktionseinschränkungen im Werk Werra nicht auszuschließen. Infolgedessen ist im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ein deutlicher Rückgang des Durchschnittspreises und ein leicht unter dem Wert des Vorjahres liegendes Absatzvolumen zu erwarten. Der Geschäftsbereich Salz war bis dato mit einer milden Witterung konfrontiert. Ein moderat steigender Absatz von Gewerbe-, Industrie- und Speisesalz dürfte daher den niedrigeren Absatz von Auftausalz nicht vollständig ausgleichen. Insgesamt sollte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2016 daher moderat und die operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT I deutlich unter dem Vorjahr liegen. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte der Entwicklung der operativen Ergebnisse folgen und somit ebenso deutlich niedriger ausfallen als in der Vorperiode.

Update 10.05.2016: Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte werden auch weiterhin ein deutlicher Rückgang des Durchschnittspreises und ein leicht niedrigeres Absatzvolumen erwartet. Im Geschäftsbereich Salz dürfte ein niedrigerer Absatz von Auftausalz nicht vollständig durch den moderat steigenden Absatz von Salzen für andere Anwendungsbereiche ausgeglichen werden. Der Umsatz der K+S Gruppe sollte im Geschäftsjahr 2016 moderat und die operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT I deutlich unter dem Vorjahr liegen.

Update 11.08.2016: K+S prognostiziert für das Geschäftsjahr 2016 ein EBITDA zwischen 500 und 600 Mio. € (2015: 1,1 Mrd. €) sowie ein EBIT I zwischen 200 und 300 Mio. €. (2015: 782 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrifft insbesondere den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Neben einem deutlich geringeren Durchschnittspreis wirken sich die Produktionseinschränkungen im Verbundwerk Werra aufgrund der bislang fehlenden umfassenden Versenkerlaubnis ergebnismindernd aus. Die Prognose basiert unter anderem auf der Annahme, dass kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten im Verbundwerk Werra umgesetzt werden können. In Abhängigkeit davon, ob bzw. wann eine Genehmigung zusätzlicher Versenkmengen erteilt wird, könnten sich Auswirkungen auf die Kosten des Geschäftsbereichs sowie die zu erwartenden Absatzmengen ergeben. Es ist mit einem Absatzvolumen von rund 6,2 bis 6,4 Mio. Tonnen für 2016 zu rechnen

Update 10.11.2016: Die Entsorgung der Produktions- und Haldenwässer ist weiter eng an der Wasserführung der Werra auszurichten. Wie viel zu welchem Zeitpunkt in den Fluss eingeleitet werden kann, wird durch die behördlich festgelegten Grenzwerte bestimmt; bei niedriger Wasserführung kann somit weniger eingeleitet werden. Trotz eines effizienten Abwassermanagements im Werk Werra unter Nutzung vorhandener Speicherbecken können weitere Produktionseinschränkungen für den Rest des Jahres nicht ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund ist nunmehr ein EBITDA in einer Spanne von 500 bis 560 Mio. € (bislang 500 bis 600 Mio. €) und ein EBIT I zwischen 200 und 260 Mio. € (bislang 200 bis 300 Mio. €) für das Gesamtjahr 2016 zu erwarten.