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K+S Ausblick auf 2011 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

K+S-Vorstandschef Norbert Steiner über den erwarteten Geschäftsverlauf: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch 2011 ein gutes Jahr für die K+S Gruppe wird. Die weltweite Düngemittelnachfrage dürfte weiter steigen und im Salzgeschäft gehen wir nach dem Spitzenjahr 2010 von einem insgesamt stabilen Geschäftsvolumen auf hohem Niveau aus.“ Anknüpfend an die Einschätzungen im Ausblick des dritten Quartals 2010 und vor dem Hintergrund der sich zum Jahresende und im Verlauf des ersten Quartals 2011 abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr spürbar (bisherige Prognose: moderat) ansteigen.

Das operative Ergebnis EBIT I sollte im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich zulegen. Dies hängt in erster Linie mit dem zu erwartenden deutlich höheren Ergebnis im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie einer moderaten (bisherige Prognose: spürbaren) Verbesserung des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel zusammen. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Salz dürfte hingegen moderat (bisher: deutlich) zurückgehen.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sollte der operativen Ergebnisentwicklung folgend im Jahr 2011 ebenfalls deutlich höher ausfallen. Die Einschätzung stützt sich neben den bei Umsatz und operativem Ergebnis beschriebenen Effekten auf folgende aus heutiger Sicht zu erwartende Sachverhalte und Prämissen: Anhaltend attraktive Agrarpreise; höhere Durchschnittserlöse sowie stabile Absatzvolumina im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte (erwartete Absatzmenge 2011: rund 7 Mio. t, 2010: 6,99 Mio. t); 22 bis 23 Mio. t Festsalzabsatz in 2011 (2010: 22,5 Mio. t); ein US-Dollarkurs von 1,35 USD/EUR; ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, nachdem dieses im Jahr 2010 durch Sondereffekte belastet war; deutlich steigende Energiekosten in 2011 auf Basis eines Ölpreisniveaus von knapp 90 US$ pro Barrel und der für K+S maßgeblichen Energievertragsklauseln; eine mit 26 bis 27% stabile bereinigte Konzernsteuerquote.

Update: Vor dem Hintergrund der sich im Verlauf des ersten Quartals 2011 abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich (bisher: spürbar) ansteigen. Während K+S im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte von einer deutlichen (bisher: spürbaren) und im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel ebenfalls von einer deutlichen Umsatzsteigerung ausgeht, wird im Geschäftsbereich Salz ein stabiler Umsatz auf hohem Niveau erwartet. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sollten im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreswert kräftig (bisher: deutlich) zulegen. Dies hängt in erster Linie mit einem voraussichtlich stark (bisher: deutlich) wachsenden Ergebnis im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie einer spürbaren (bisher: moderaten) Verbesserung des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel zusammen. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Salz dürfte hingegen moderat zurückgehen. Der Prognose liegen dabei folgende Annahmen zugrunde:anhaltend attraktive Agrarpreise; im Jahresvergleich höhere Durchschnittserlöse sowie stabile Absatzvolumina im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte (erwartete Absatzmenge: rund 7 Mio. t); 22 bis 23 Mio. t Festsalzabsatz im Geschäftsbereich Salz, wovon 13 bis 14 Mio. t auf Auftausalz entfallen sollten. Für das vierte Quartal ist hierbei wie üblich der Durchschnitt langjähriger Auftausalzabsätze unterstellt; ein US-Dollarkurs von 1,40 USD/EUR (bisher 1,35 USD/EUR) im Jahresdurchschnitt 2011; deutlich steigende Energiekosten in 2011 auf Basis eines Ölpreisniveaus von etwa 120 US$ (bisher: 90 US$) pro Barrel; ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, nachdem dieses im Jahr 2010 durch Sondereffekte belastet war; ein inländischer Konzernsteuersatz von 28,3% und eine bereinigte Konzernsteuerquote von etwa 26 bis 27% (2010: 26,2%)