KUKA AktieWKN: 620440 / ISIN: DE0006204407

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KUKA Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Der KUKA Konzern erwartet bei dem gegenwärtigen konjunkturellen Trend positive Auswirkungen auf den Umsatz. Unter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen erwartet KUKA im Geschäftsjahr 2015 eine gute Nachfrage, vor allem aus den Regionen Nordamerika und Asien, dabei insbesondere aus China. Die Nachfrage in Europa sollte sich insgesamt relativ stabil bis leicht steigend entwickeln. Auf dieser Basis erwartet KUKA im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 2,8 Mrd. €. Zusätzlich sollten die beiden Kundensegmente – General Industry und Automotive – sowie die Kernregionen China und Nordamerika positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. EBITDA sollte sich in 2015 auf über EUR 200 Mio. verbessern. Die EBIT-Marge sollte im laufenden Geschäftsjahr 2015 durch Wachstumsinvestitionen in neue Branchen, globale Prozess- und IT-Strukturen, in den chinesischen Markt als auch durch Integrations- und Restrukturierungskosten für Swisslog belastet werden. Der Konzern geht davon aus, eine EBIT-Marge von rund 5,5 Prozent vor Kaufpreisallokation im Zuge der Swisslog-Akquisition zu erreichen. KUKA zielt auf eine schnelle Integration von Swisslog im KUKA Konzern. Die anvisierte EBIT-Marge wird sich von 5,5 Prozent auf voraussichtlich 3,5 Prozent durch eine reguläre Abschreibung von aufgedeckten Vermögenswerten in Höhe von ca. EUR 60 Mio. aus der Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Swisslog Holding AG reduzieren. KUKA wird vom globalen Trend der Automatisierung profitieren und erwartet insbesondere im Bereich Produktion und Logistik starke Impulse und Wachstum. Des Weiteren gibt der Vorstand erstmals einen Ausblick über einen 5-Jahreszeitraum, wonach er für das Geschäftsjahr 2020 einen konzernweiten Umsatz in der Größenordnung von EUR 4 bis 4,5 Mrd. und eine EBIT-Marge von über 7,5% erwartet. Dr. Till Reuter: „Für 2015 haben wir uns drei Kernziele gesteckt: Wir wollen mit der Integration von Swisslog unser General-Industry-Geschäft weiter ausbauen, unsere globale Präsenz weiter stärken und unsere innovativen Technologien weiterentwickeln, um so die Fabrik der Zukunft mitzugestalten.“

Update 6.05.2015: Das Unternehmen erwartet erwartet einen Umsatz von rund 2,8 Mrd €.

Update 30.07.2015: Aufgrund dieses voraussichtlichen Ergebnisses und der für das 2. Halbjahr 2015 zu erwartenden positiven Geschäftsentwicklung, erwartet die KUKA Aktiengesellschaft für das gesamte Geschäftsjahr 2015 nunmehr einen Umsatz in Höhe von rund EUR 2,9 Mrd. (alt: rund EUR 2,8 Mrd.) und eine EBIT-Marge in der Bandbreite von 6,5% bis 7,0% (alt: rund 5,5%), vor PPA Swisslog und inklusive Buchgewinnen aus Veräußerungen der HLS Engineering Group und des Geschäftsbereichs Werkzeugbau der KUKA Systems GmbH.

Update 12.11.2015: KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse einen Umsatz von rund 2,9 Mrd.€. Die Entwicklung der Umsätze wird dabei von der erstmaligen Konsolidierung der Swisslog profitieren. Zusätzlich sollten beide Kundensegmente – General Industry und Automotive – und aus regionaler Sicht China und Nordamerika, positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. Unter Voraussetzung der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der Umsatzentwicklung geht der KUKA Konzern davon aus, eine EBIT-Marge von 6,5–7,0% vor Kaufpreisallokation für Swisslog und inkl. der positiven Effekte aus den Verkäufen der HLS Gruppe und dem Werkzeugbau erreichen zu können. Bei der EBIT-Marge wirken sich sowohl Wachstumsinvestitionen in der General Industry und in China als auch Integrations- und Restrukturierungskosten für Swisslog aus. Zusätzlich werden die Einführungen einer Product Lifecycle Management-Software bei Systems und einer konzernweiten ERP-Software zu höheren Kosten in 2015 führen, die jedoch in den Folgejahren dazu beitragen werden, die Effizienz weiter zu steigern. Unter Berücksichtigung des Aufwands für die Kaufpreisallokation erwartet der KUKA Konzern eine niedrigere EBIT – Marge. In den folgenden Jahren wird nach der Restrukturierung und einer Effizienzsteigerung bei Swisslog mit einem positiven Wertbeitrag für den KUKA Konzern gerechnet.