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KlöcknerCo Ausblick auf 2014 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Klöckner & Co geht davon aus, dass die Stahlnachfrage in Europa die Talsohle durchschritten hat und im laufenden Jahr wieder um 1-2 % wachsen wird. In den USA sollten die hohe Nachfrage aus der Automobilindustrie und zunehmend auch aus der Bauwirtschaft sowie gesunkene Energiekosten und die damit einhergehende Wiederansiedlung der energieintensiven Industrien die Stahlnachfrage um 3-4 % zulegen lassen. Der erstmals vollständig wirksam werdende Absatzrückgang aus der restrukturierungsbedingten Aufgabe vom niedrigmargigen Geschäft wird voraussichtlich durch das erwartete Mengenwachstum an den verbliebenen Standorten – insbesondere in den USA – überkompensiert werden. Entsprechend sollten Absatz und Umsatz leicht steigen.

Insgesamt wird sich die Ergebnislage durch die erfolgreich abgeschlossene Implementierung des Restrukturierungsprogramms KCO 6.0, die ersten Effekte aus dem Nachfolgeprogramm KCO WIN und die positiveren Marktaussichten erheblich verbessern. Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Restrukturierungsaufwendungen sollte durch einen spürbar steigenden Rohertrag bei gleichzeitig niedrigeren Kosten den Vorjahreswert von 150 Mio. € deutlich überschreiten. Die wesentlichen Ergebnistreiber sind die geplanten inkrementellen EBITDA-Beiträge aus dem abgeschlossenen Restrukturierungsprogramm KCO 6.0 von rund 40 Mio. € und die aus dem Optimierungsprogramm KCO WIN von 20 Mio. €. Obwohl die zusätzlichen Ergebnisbeiträge aus den Optimierungsmaßnahmen überwiegend in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden, wird bereits im laufenden Quartal mit einem EBITDA von 40 Mio. € bis 50 Mio. € (Q1 2013: 29 Mio. €) ein deutlicher Ergebnisanstieg erwartet. Ab dem zweiten Quartal wird dann auch die Akquisition der Riedo Bau + Stahl AG einen Beitrag zum erwarteten Ergebnisanstieg leisten.

Gisbert Rühl: „Im laufenden Jahr wollen wir aus eigener Kraft – also auch bei Ausbleiben der allgemein erwarteten Markterholung – wieder ein positives Vorsteuerergebnis erzielen und ab 2015 wieder eine Dividende ausschütten. Auch für die Folgejahre sind wir optimistisch. Durch die weitere konsequente Umsetzung unserer an die veränderten Marktbedingungen angepassten Strategie „Klöckner & Co 2020“ werden wir die Ertragskraft weiter verbessern und auch das Wachstum wieder vorantreiben.“