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KlöcknerCo Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und den Geschäftsverlauf im Jahr 2015 blickt Klöckner & Co grundsätzlich optimistisch, trotz der nach wie vor erheblichen makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten. Dabei wird aus heutiger Sicht ein Anstieg der Stahlnachfrage von 1 bis 2 Prozent in Europa und 3 bis 4 Prozent in den USA erwartet. Vor diesem Hintergrund geht Klöckner & Co im laufenden Jahr unter Berücksichtigung eines wahrscheinlich niedrigeren Stahlpreisniveaus von einem nur leicht steigenden Umsatz aus. Das operative Ergebnis (EBITDA) wird im 1. Quartal 2015 durch die stark gesunkenen Stahlpreise in den USA, den währungsbedingten Margendruck und potenzielle Lagerabwertungen in der Schweiz sowie weiter rückläufige Bauaktivitäten in Frankreich auf vergleichbarer Basis mit 15 bis 25 Mio. € deutlich schlechter ausfallen als im Vorjahr. Trotz dieser Entwicklung rechnet Klöckner & Co für das Gesamtjahr mit einer weiteren Steigerung des EBITDA, wobei in der Prognose keine Effekte aus vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen in Frankreich enthalten sind.

Update 7.05.2015: Für das laufende Jahr rechnet Klöckner&Co in Europa mit einem Anstieg der Stahlnachfrage von 1 bis 2 %. Wachstumsimpulse werden im Wesentlichen vom Maschinen- und Anlagenbau sowie von der Automobilindustrie erwartet, die von einem schwächeren Euro und niedrigeren Ölpreis profitieren sollten. In den USA wird ebenfalls mit einem Anstieg der Stahlnachfrage von 1 bis 2 % gerechnet. Die Entlastung der Budgets der privaten Haushalte durch den niedrigeren Ölpreis stimuliert insbesondere das Wachstum des Wohnungsbaus und der Automobilindustrie. Negative Effekte aufgrund einer rückläufigen Stahlnachfrage aus der Öl- und Gasindustrie dürften damit zumindest kompensiert werden. Im zweiten Quartal sollte der Konzernumsatz trotz der bis jetzt rückläufigen Stahlpreise in den USA saisonal bedingt leicht steigen. Das operative EBITDA wird in einer Spanne von 35 bis 45 Mio. € prognostiziert. Zum erwarteten Ergebnisanstieg gegenüber dem Vorquartal werden neben den voraussichtlich geringeren Belastungen aus sinkenden Stahlpreisen auch die zunehmenden Effekte aus internen Optimierungsmaßnahmen beitragen. Gisbert Rühl: „Im zweiten Halbjahr erwarten wir einen spürbaren Anstieg des operativen Ergebnisses. Unser ausgegebenes Ziel eines steigenden EBITDA im Gesamtjahr – vor vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen – erscheint aufgrund des stark geänderten Umfelds jedoch sehr ambitioniert.“ Bis 2017 plant Klöckner & Co, die EBITDA-Marge auf über 5,0 % zu steigern. Hierzu soll, neben der vollständigen Implementierung des Optimierungsprogramms KCO WIN, der weiteren Optimierung der Preisgestaltung und der Ausweitung des Angebots von höherwertigen Produkten und Dienstleistungen, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse einen stetig steigenden Beitrag leisten.