Merck AktieWKN: 659990 / ISIN: DE0006599905

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09.12.2016

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Merck Ausblick auf 2016 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Für 2016 rechnet Merck mit einem leichten organischen Umsatzwachstum und geht infolge der Akquisition von Sigma-Aldrich beim Umsatz zudem von einem positiven Portfolioeffekt im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus. Aufgrund der erwarteten operativen Entwicklung und dem Zukauf von Sigma-Aldrich rechnet Merck im Jahr 2016 mit einem Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr.

Update 19.05.2016: Merck hat den qualitativen Ausblick bestätigt, den das Unternehmen mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2015 im März 2016 gegeben hatte, und ihn präzisiert. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Quartal geht Merck für 2016 von einem Anstieg der Umsatzerlöse auf 14,8 bis 15,0 Mrd € aus und rechnet dabei weiterhin mit einem leichten organischen Umsatzwachstum. Durch die Akquisition von Sigma-Aldrich erwartet Merck eine portfoliobedingte Steigerung der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Dem gegenüber steht die Erwartung negativer Wechselkurseffekte in Höhe von voraussichtlich -3 bis -5 %, die insbesondere auf weiterhin andauernde Währungsabwertungen in Lateinamerika zurückzuführen sind. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird im Jahr 2016 auf Konzernebene voraussichtlich zwischen 4,1 und 4,3 Mrd € liegen. Für den Business Free Cash Flow des Merck-Konzerns wird für 2016 ein Wert zwischen 3,1 und 3,3 Mrd € erwartet. Für das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen erwartet Merck 5,65 – 6,00 €.

Update 4.08.2016: Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal hebt Merck seine Prognose für den Konzern an und erwartet nunmehr einen Anstieg der Umsatzerlöse des Jahres 2016 auf 14,9 bis 15,1 Mrd € (vorher: 14,8 – 15,0 Mrd €). Organisch rechnet Merck für das Jahr 2016 mit einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse (vorher: leichter Anstieg). Darüber hinaus erwartet das Unternehmen infolge der Akquisition von Sigma-Aldrich unverändert eine portfoliobedingte Steigerung der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Dem gegenüber steht weiterhin die Erwartung negativer Währungseffekte in Höhe von voraussichtlich -3 % bis -5 %, die hauptsächlich auf die Währungsabwertungen in Lateinamerika zurückzuführen sind. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung insbesondere im Unternehmensbereich Healthcare hebt Merck zudem die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen an und erwartet nun für das Jahr 2016 zwischen 4.250 – 4.400 Mio € (vorher: 4.100 – 4.300 Mio €). Für den Business Free Cash Flow des Konzerns erwartet Merck 2016 einen Wert zwischen 3.140 – 3.250 Mio €.

Update 15.11.2016: Merck erwartet für 2016 unverändert Umsatzerlöse von 14,9 – 15,1 Mrd €. Indes hebt Merck seine Ergebniserwartungen an und geht nunmehr für 2016 von einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 4.450 – 4.600 Mio € aus (vorher: 4.250 – 4.400 Mio €). Diese Anhebung geht vor allem auf den Bereich Healthcare zurück. Hier erfolgte im dritten Quartal zum einen die bereits erwähnte Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rund 40 Mio € für Forschungsprojekte, die in den Vorjahren eingestellt worden waren. Zum anderen stiegen die Forschungs- und Entwicklungskosten im dritten Quartal aufgrund eines guten Kostenmanagements in den Forschungsprojekten und einer konservativen Kostenplanung zu Beginn des Jahres in einem geringeren Maße an als ursprünglich erwartet. Vor diesem Hintergrund rechnet Merck damit, dass der Kostenanstieg auch in den verbleibenden Monaten des Jahres verhaltener sein wird als bisher erwartet. Für den Business Free Cash Flow erwartet Merck nunmehr einen Wert im Bereich von 3.250 – 3.360 Mio € (vorher: 3.140 – 3.250 Mio €).