Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Unter der Annahme konstanter Wechselkurse rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2013 mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 50 und 52 Mrd. €. Im Rückversicherungssegment werden Bruttobeiträge zwischen 27 und 28 Mrd. € erwartet, für die Erstversicherung etwas über 17 Mrd. €. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten bei ca. 18,5 Mrd. € liegen. Für Munich Health werden etwas über 6,5 Mrd. € gebuchte Bruttobeiträge erwartet.
In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re eine Schaden-Kosten-Quote von rund 94 % der verdienten Nettobeiträge an. In der Schaden- und Unfallerstversicherung sollte 2013 die Schaden-Kosten-Quote bei rund 95 % liegen. Bei Munich Health wird eine Schaden-Kosten-Quote von rund 100 % erwartet.
2013 erwartet Munich Re weiterhin keine schnelle und deutliche Steigerung der Kapitalmarktzinsen und damit vergleichsweise niedrige laufende Erträge aus den Kapitalanlagen. Insgesamt rechnet Munich Re mit einer Rendite auf Kapitalanlagen von rund 3,3 %.
Das Konzernergebnis in der Rückversicherung sollte 2013 zwischen 2,3 und 2,5 Mrd. € liegen. Für die Erstversicherung erwartet Munich Re für 2013 ein Konzernergebnis zwischen 400 und 500 Mio. €, für den ERGO Teilkonzern einen Betrag zwischen 350 und 450 Mio. €. Die Differenz zwischen beiden Zahlen ist hauptsächlich auf konzerninterne Geschäfte zwischen Erst- und Rückversicherung zurückzuführen. Im kleinsten Geschäftsfeld Munich Health kann aufgrund der schwierigen Situation bei der WHG für 2013 ein erneuter Verlust nicht ausgeschlossen werden.
Bei einem durchschnittlichen Schadenverlauf und in Erwartung von insgesamt stabilen Preisen in der Rückversicherung rechnet Munich Re für 2013 mit einem versicherungstechnischen Ergebnis auf dem Niveau von 2012. Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen von gravierenden Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re ein Konzernergebnis von annähernd 3 Mrd. € an.
Update 7.05.2013: Die Erwartungen für 2013 haben sich gegenüber den Angaben im Mitte März veröffentlichten Geschäftsbericht 2012 kaum verändert. Unter der Annahme konstanter Wechselkurse rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2013 unverändert mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 50 und 52 Mrd. €. Im Rückversicherungssegment werden Bruttobeiträge von rund 27 Mrd. € erwartet, für die Erstversicherung etwas unter 17 Mrd. €. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten bei etwas unter 18,5 Mrd. € liegen. Für Munich Health werden etwas über 6,5 Mrd. € gebuchte Bruttobeiträge erwartet.
In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re eine Schaden-Kosten-Quote von rund 94 % der verdienten Nettobeiträge an, einschließlich der Abwicklung von Rückstellungen für Schäden aus früheren Anfalljahren. Wenn der Großschadenanfall im weiteren Jahresverlauf im erwarteten Rahmen bleibt, wird diese Zielmarke voraussichtlich unterboten werden. In der Schaden- und Unfallerstversicherung sollte 2013 die Schaden-Kosten-Quote bei rund 95 % liegen. Bei Munich Health wird eine Schaden-Kosten-Quote von rund 100 % erwartet.
2013 erwartet Munich Re weiterhin keine schnelle und deutliche Steigerung der Kapitalmarktzinsen und damit vergleichsweise niedrige laufende Erträge aus den Kapitalanlagen. Insgesamt rechnet Munich Re mit einer Rendite auf die Kapitalanlagen von rund 3,3 %. Die in den ersten drei Monaten erzielte Rendite von 3,6 % lässt sich nicht auf das gesamte Jahr hochrechnen, da Munich Re für die Folgequartale geringere Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen erwartet.
Das Konzernergebnis in der Rückversicherung sollte 2013 zwischen 2,3 und 2,5 Mrd. € liegen. Für die Erstversicherung erwartet Munich Re für 2013 ein Konzernergebnis zwischen 400 und 500 Mio. €, für den ERGO Teilkonzern einen Betrag zwischen 350 und 450 Mio. €. Die Differenz zwischen beiden Zahlen ist hauptsächlich auf konzerninterne Geschäfte zwischen Erst- und Rückversicherung zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Munich Health kann aufgrund der schwierigen Situation bei der WHG für 2013 ein erneuter Verlust derzeit noch nicht ausgeschlossen werden.
Bei einem durchschnittlichen Schadenverlauf rechnet Munich Re für 2013 mit einem versicherungstechnischen Ergebnis auf dem Niveau von 2012. Vorbehaltlich des tatsächlichem Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen von gravierenden Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re weiterhin ein Konzernergebnis von annähernd 3 Mrd. € an.
Finanzvorstand Schneider erklärte: „Man darf das Ergebnis von fast 1 Mrd. € im 1. Quartal nicht einfach auf zwölf Monate hochrechnen. Aber mit diesem starken Jahresauftakt haben wir schon einen erfreulich großen Schritt zu unserem Ergebnisziel zurückgelegt. Im Übrigen sehen wir weiterhin profitable Wachstumsmöglichkeiten, gerade in Märkten wie Asien-Pazifik, für die wir gut aufgestellt sind.“