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OMV Ausblick auf 2011 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Wir erwarten für 2012, dass der durchschnittliche Brent-Rohölpreis über USD 100/bbl liegen wird. Die Brent-Urals Spanne wird weiterhin niedrig erwartet. Um den Cashflow des Konzerns teilweise abzusichern, wurden in 2011 Rohöl-Swaps für eine Menge von 50.000 bbl/d der Produktion in 2012 (davon 30.000 bbl/d auf Petrom Level) zu einem Preis von USD 101,5/bbl abgeschlossen. Zusätzlich wurden EUR-USD Average Rate Forwards zu einem Kurs von USD 1,36 verwendet, um USD 750 Mio in 2012 abzusichern. OMV plant von 2011 bis 2014 mit einer durchschnittlichen Nettoinvestitionssumme von rund EUR 2,4 Mrd pro Jahr (exklusive Akquisitionen). Nach wie vor wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, das starke Investment Grade Credit Rating und ein stabiles Finanzprofil aufrechtzuerhalten. Es gehört zu den obersten Prioritäten von OMV, erstklassige HSSEStandards, einschließlich der Reduktion der Unfallhäufigkeit (LTIR, Lost-Time Injury Rate), zu erreichen. Ein konzernweites Performance-Steigerungsprogramm, das eine ROACE Verbesserung von 2%-Punkten bis 2014 zum Ziel hat, wurde begonnen und der Start der Umsetzung ist für Mitte 2012 geplant.

Update 09.05.20212: OMV erwartet für 2012, dass der durchschnittliche Brent-Rohölpreis über USD 100/bbl liegen wird. Die Brent-Urals Spanne wird weiterhin niedrig erwartet. Auf den europäischen Gasmärkten wird weiterhin ein herausforderndes Margenumfeld erwartet. Von Rumänien wird verlangt, das Dritte Energiepaket in seinen Rechtsstand zu übernehmen. Dies sollte den Druck erhöhen, einen liberalisierten Erdgasmarkt in Rumänien zu schaffen, um die derzeitige Marktverzerrung zu beseitigen. Weiters wird erwartet, dass sich die Raffinerie-Margen verglichen mit Q1/12 erholen, aber verstärkt durch den nach wie vor hohen Erdölpreis weiterhin unter Druck bleiben. Es wird davon ausgegangen, dass das Petrochemie-Geschäft sich etwas verbessert. Es wird erwartet, dass sowohl Marketingmengen als auch -margen wegen des hohen Erdölpreises angespannt bleiben. Das Marketingumfeld in der Türkei bleibt herausfordernd.