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Praktiker Aktie [WKN: A0F6MD / ISIN: DE000A0F6MD5]

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Praktiker Ausblick auf 2010 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Für das Gesamtjahr 2011 rechnet das Management mit einem Konzernumsatz, der in etwa auf Vorjahresniveau liegt. Dabei setzt das Management voraus, dass sich die Konjunktur in Osteuropa und in Griechenland stabilisiert. Außerdem wird erwartet, dass die Maßnahmen aus „Praktiker 2013“ das operative Ergebnis vor Sondereffekten erhöhen.

Der Vorstandsvorsitzende, Wolfgang Werner, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass 2011 noch einmal erhebliche Sonderaufwendungen zur Umsetzung von „Praktiker 2013“ eingeplant seien, die im Wesentlichen die Neupositionierung der Marke Praktiker in Deutschland betreffen. „Ab 2012 wollen wir dann die Früchte unserer Arbeit in Form eines höheren Umsatzes, einer auskömmlichen Rohertragsmarge und eines nochmals verbesserten operativen Ergebnisses ernten“, so Werner.

Update: Die Zielsetzungen für das Jahr 2011 waren mit der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2010 skizziert worden. Dazu Wolfgang Werner: „Umsatz und Ertrag haben sich im ersten Quartal nicht so entwickelt, dass es leichter geworden wäre, diese Zielsetzungen zu erreichen. Alles hängt jetzt davon ab, wie rasch die Neupositionierung der Marke Praktiker sich in steigenden Umsätzen niederschlägt und wann die für Praktiker wesentlichen Länder des internationalen Portfolios sich wieder erholen. Das zweite Quartal, das typischerweise den höchsten Beitrag zum Ergebnis des Jahres beisteuert, wird daher die entscheidenden Wegweisungen für das Gesamtjahr liefern“.

Update 2: Mit dem operativen Ergebnis vor Sondereffekten wurden die Erwartungen an das zweite Quartal deutlich verfehlt. Für das Management war dies Anlass, die bisher vertretene Prognose für das gesamte Geschäftjahr, wie ad hoc bereits gemeldet, anzupassen: Es ist jetzt damit zu rechnen, dass nicht nur der Konzernumsatz, sondern auch das operative Ergebnis vor Sondereffekten unter Vorjahr liegt.

Update 3: Das Management rechnet damit, dass die weitere Entwicklung von Umsatz und Ertrag in den verbleibenden Monaten des Jahres den Tendenzen der ersten neun Monaten folgt und damit die Vorjahreswerte deutlich unterschritten werden.