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QSC Ausblick auf 2013 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Im laufenden Jahr wird eine zweigeteilte Entwicklung das operative Geschäft der QSC-Gruppe prägen: Deutlich steigenden ITK-Umsätzen werden weiter rückläufige TK-Umsätze gegenüberstehen. Zudem werden mehrere Entscheidungen der Bundesnetzagentur aus dem Herbst 2012 im TK-Geschäft zu einem zusätzlichen Umsatzverlust in Höhe von rund 30 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr führen. Die Bundesnetzagentur hatte im November die Terminierungsentgelte im Mobilfunk um 45 bis 47 Prozent sowie im Festnetz um 20 bis 40 Prozent gesenkt und zugleich die Entgeltstruktur verändert.

Insgesamt plant QSC vor diesem Hintergrund für das Jahr 2013 mit einem Umsatz von mindestens 450 Millionen Euro. Trotz rückläufigen Umsatzes erwartet QSC eine höhere Ertrags- und Finanzkraft: Die EBITDA-Marge dürfte 2013 auf mindestens 17 Prozent steigen; beim Free Cashflow ist eine Erhöhung auf mindestens 24 Millionen Euro geplant. "Unsere Strategie geht auf", erklärt QSC-Finanzvorstand Jürgen Hermann, der am 30. Mai 2013 Dr. Bernd Schlobohm als Vorstandsvorsitzender ablösen wird. "QSC löst sich Schritt für Schritt vom TK-Geschäft und partizipiert am Wachstum des ITK-Marktes. 2013 werden wir weitere selbst entwickelte Cloud-Produkte auf den Markt bringen, zusätzliche Outsourcing-Projekte gewinnen und so unsere Position im ITK-Markt stärken. Wir schaffen damit eine gute Basis für die Umsetzung der Vision 2016!" Für 2016 strebt die QSC-Gruppe einen Umsatz von 800 Millionen Euro bis 1 Milliarde Euro, eine EBITDA-Marge von 25 Prozent und einen Free Cashflow von 120 bis 150 Millionen Euro an.

Update 13.05.2013: Angesichts des guten Starts in das laufende Geschäftsjahr bekräftigt QSC die Prognose für das Gesamtjahr. Bei einem Umsatz von mindestens 450 Millionen Euro plant das Unternehmen eine EBITDA-Marge von mindestens 17 Prozent und einen Free Cashflow in Höhe von mindestens 24 Millionen Euro. Das operative Geschäft wird sich weiterhin zweigeteilt entwickeln: Deutlich steigenden ITK-Umsätzen werden rückläufige konventionelle TK-Umsätze, insbesondere im Geschäftsbereich Wiederverkäufer, gegenüberstehen. Mehrere Entscheidungen der Bundesnetzagentur vom Herbst 2012 belasten das TK-Geschäft zusätzlich: Im Gesamtjahr 2013 führt dies allein zu einem Umsatzverlust im TK-Geschäft von rund 30 Millionen Euro und zu einer Reduzierung des EBITDA um 3 bis 4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Jürgen Hermann betont: „Die Effekte der verschärften TK-Regulierung zeigen, wie wichtig die Weiterentwicklung von QSC zu einem ITK-Anbieter ist. Je geringer der Umsatzanteil des alten TK-Geschäfts ist, desto offenkundiger werden die Fortschritte unseres Unternehmens im ITK-Markt.“ Auf der CeBIT 2013 hat das Unternehmen mit QSC-tengo erstmals eine modulare Lösung für den Arbeitsplatz aus der Cloud vorgestellt, die insbesondere Mittelständlern den Übergang in das Cloud-Zeitalter erleichtert. Im April 2013 wurde QSC auch mit Blick auf diese Innovation in gleich zwei Kategorien vom Marktforscher Experton als „Cloud-Leader 2013“ ausgezeichnet. Hermann: „Auch in den kommenden Quartalen investieren wir in neue Produkte, neue Kunden und neue Mitarbeiter und schaffen so die Basis für ein profitables Wachstum in den kommenden Jahren.“