Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Gegenüber dem 4. Quartal 2011 rechnet RHI im ersten Quartal 2012 mit leicht schwächeren Umsätzen in der Division Stahl und mit einem deutlich unter dem außergewöhnlichen vierten Quartal liegendem Umsatz in der Division Industrial. Die EBIT-Marge wird dadurch leicht unter der des vierten Quartals 2011 zu liegen kommen.
Trotz des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds rechnet RHI für das Gesamtjahr 2012 mit einem Konzernumsatz, welcher auf dem Niveau des Jahres 2011 liegen wird. Das nach wie vor gute Investitionsklima sollte dabei eine temporäre Abschwächung auf der Stahlseite kompensieren können. Die EBIT-Marge sollte im Jahr 2012 aufgrund der höheren Rückwärtsintegration bei Magnesiarohstoffen sowie der verbesserten Kostenstruktur über der EBIT-Marge 2011 zu liegen kommen. Der RHI Konzern wird 2012 rund € 170 Mio investieren, wobei der Großteil in den Ausbau der Rohstoffversorgung in Norwegen und der Türkei sowie in die Kapazitätsschaffung bzw. -erweiterung in Brasilien und China fließen wird.
Update: RHI erwartet für das 2. Quartal, in einem stabil bleibenden makroökonomischen Umfeld und bei gleichbleibenden Fremdwährungskursen, ein ähnliches Umsatzniveau in der Division Stahl, deutlich höhere Umsätze in der Division Industrial sowie eine höhere EBIT-Marge als im 1. Quartal 2012. Preiserhöhungen und das in 2012 gestartete Kostensenkungsprogramm in Kombination mit einem positiven Ergebnisbeitrag des höheren Rückwärtsintegrationslevels lassen für das Gesamtjahr 2012 eine höher Marge als vergangenes Geschäftsjahr erwarten.