DAX8.3980,3%  Dow15.3540,8%  Euro1,2841-0,4% 
ESt502.8180,4%  Nas3.4991,0%  Öl104,70,0% 
TDax967,5-0,3%  Nikkei15.1380,7%  Gold1.360-1,9% 

RWE Ausblick auf 2013 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

RWE bestätigt die Prognose für 2013 aus dem März 2012 und erwartet ein betriebliches Ergebnis in der Größenordnung von 5,9 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr ist ein erfolgreicher Abschluss der offenen Gaspreisrevision mit Gazprom zu erwarten. Zusätzlich wird ein hoher Ergebnisbeitrag aus effizienzverbessernden Maßnahmen helfen, Ertragseinbußen in der konventionellen Stromerzeugung abzufedern.

Das EBITDA wird voraussichtlich eine Größenordnung von 9 Mrd. Euro haben, das nachhaltige Nettoergebnis von etwa 2,4 Mrd. Euro. Die Investitionen in Sachanlagen werden sich wieder bei rund 5 Mrd. Euro bewegen, und auch die Nettoschulden werden voraussichtlich unverändert bleiben.

Angesichts der strukturellen Veränderungen auf dem europäischen Energiemarkt und ihrer Auswirkungen auf die Ertragsperspektiven des Konzerns erwartet RWE nach 2013 einen deutlichen Rückgang des Ergebnisniveaus. "Wir sind ein Unternehmen, das für seine Zukunft hart arbeiten muss", erklärte RWE-Vorstandsvorsitzender Peter Terium, "und wir stellen uns den Herausforderungen der Energiewende." Die grundlegende Ausrichtung des Konzerns - "nachhaltiger, robuster, internationaler" - hat Bestand, kann aber aufgrund des eingeschränkten finanziellen Spielraums nur mit verringertem Tempo verfolgt werden. Das allerdings mit einem hohen Qualitätsanspruch: "Als Partner bei der Umgestaltung des europäischen Energiesystems wollen wir zur Spitze in puncto Leistung und Vertrauenswürdigkeit gehören", beschrieb Peter Terium das Leitbild von RWE.