Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Im Zuge der sich aus heutiger Sicht abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in Zentral- und Osteuropa, peilt die RBI mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Hierbei sind etwaige Kapitalerhöhungen sowie heute noch nicht absehbare regulatorische Anforderungen nicht berücksichtigt.
Für 2013 plant die Bank ein leichtes Wachstum der Forderungen an Kunden. Sie geht angesichts der Zinsprognosen davon aus, dass die Nettozinsspanne auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Unter Kundengesichtspunkten soll der Bereich Corporate Customers weiter das Rückgrat des Geschäfts bilden, und der Bereich Retail Customers soll mittelfristig einen größeren Anteil am Geschäftsvolumen des Konzerns einnehmen als bisher.
In Anbetracht der Wirtschaftsaussichten bleibt die Lage in einigen Märkten der RBI angespannt. Im Jahr 2013 erwartet die Bank daher einen Bedarf an Kreditrisikovorsorgen auf Vorjahresniveau.
Auch 2013 widmet die RBI den Kosten große Aufmerksamkeit. Insgesamt geht die Bank von einer stabilen bis leicht steigenden Kostenentwicklung aus, insbesondere aufgrund der erstmals ganzjährigen Berücksichtigung der Polbank.
Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen sowie einer weiteren Stärkung der Bilanzstruktur überprüft die RBI laufend Höhe und Struktur ihrer Eigenmittel, um zeitnah und flexibel agieren zu können. Dabei stellt weiterhin, abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte, auch die Durchführung einer Kapitalerhöhung eine mögliche Option dar.