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RothRau Ausblick auf 2010 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

„Wir haben mit der Straffung unseres Produktportfolios und dem umfangreichen Kosten- und Strukturoptimierungsprogramms die richtigen Maßnahmen eingeleitet, um die führende Marktposition von Roth & Rau zu sichern und die Ertragskraft langfristig zu steigern. Vor diesem Hintergrund beurteilen wir die künftigen operativen und wirtschaftlichen Entwicklungschancen des Konzerns positiv.“

Für das Geschäftsjahr 2011 geht der Vorstand von einer Umsatzsteigerung auf 300 Mio. € bis 325 Mio. € aus. Im ersten Halbjahr werden die Auswirkungen der Bilanzierungsumstellung bei den SiNA-2-Anlagen noch die Umsatz- und Ertragslage belasten. Zunächst wird es zu einer Bestandserhöhung im Vorratsvermögen kommen, was sich in einem Anstieg der Gesamtleistung widerspiegeln wird. Die Umsatz- und Ertragsrealisierung erfolgt dann zum größten Teil erst im zweiten Halbjahr 2011. Dies wird sich aber im Jahr 2012 normalisieren, so dass dann von einer stabilen Entwicklung der Gesamtleistung und des Umsatzes auszugehen ist. Die Ertragskennzahlen sollen deutlich gesteigert werden. Der Vorstand hält eine EBIT-Marge im Bereich von 4 % bis 7 % im Jahr 2011 für realistisch. Für 2012 rechnet die Gesellschaft aufgrund der stärker greifenden Effekte in den Kostenverbesserungen mit einem positiven zweistelligen Prozentwert.

Der positive Ausblick wird auch durch die Auftragsentwicklung im ersten Quartal 2011 bekräftigt. Von Januar bis März gingen neue Aufträge im Gesamtwert von rund 83,1 Mio. € ein. Damit bildet der aktuelle Auftragsbestand bereits etwa 75 % des prognostizierten Umsatzes des Gesamtjahres 2011 ab.

Update: In Verbindung mit dem bereits realisierten Umsatz entspricht der Auftragsbestand damit in etwa dem geplanten Jahresumsatz für 2011. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstandsvorsitzende der Roth & Rau AG, Dr. Dietmar Roth, die Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr 2011: „Auch wenn wir damit rechnen, dass die aktuell sehr starke Auftragsentwicklung im zweiten Halbjahr etwas an Schwung verlieren wird, gehen wir für das Gesamtjahr 2011 unverändert von einer Umsatzsteigerung auf 300 Mio. € bis 325 Mio. € bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4 % bis 7 % aus.“ Der größte Umsatz- und Ergebnisbeitrag wird dabei im zweiten Halbjahr erwartet, da auch das zweite Quartal noch unter dem Einfluss der veränderten Bilanzierungspraxis bei den SiNA-2-Anlagen stehen wird.

Update 2: Die Roth & Rau AG hat im Rahmen der aktuellen Unternehmensplanung für das Gesamtjahr 2011 ihre Erwartungen für das zweite Halbjahr gesenkt. Gründe dafür sind vor allem die Verschlechterung des allgemeinen Branchenumfelds sowie Verzögerungen bei der Umsatz- und Ertragsrealisierung aktueller Projekte. Mit Blick auf die rückläufige Nachfrage nach Solarmodulen haben einige Kunden ihre Investitionsvorhaben in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten auf den Prüfstand gestellt und die vereinbarten Liefertermine verschoben. Der Marktrückgang wirkte sich zudem auf die Auftragslage aus. Es gingen im zweiten Quartal 2011 neue Aufträge mit einem Volumen von rund 29 Mio. Euro ein, dem standen jedoch Stornierungen in Höhe von 17 Mio. Euro gegenüber.

Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen davon aus, dass im ersten Halbjahr 2011 ein geringerer Konzernumsatz und ein deutlich negatives EBIT erzielt wurden. Zudem wird die Prognose für 2011 zurückgenommen. Bisher ist das Unternehmen von einem Konzernumsatz im Gesamtjahr in Höhe von 300 Mio. Euro bis 325 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4% bis 7% ausgegangen.

Update 3: Die Ertragslage der Roth & Rau AG wird sich im zweiten Halbjahr 2011 voraussichtlich verbessern, wenngleich der Ausblick insgesamt von erheblichen Unsicherheiten geprägt ist. „Wir haben die im ersten Halbjahr noch aufgetretenen ‚Kinderkrankheiten‘ bei den SiNA 2-Anlagen weitestgehend beseitigt, so dass die verzögerten Projekte in Kürze abgenommen werden können. Die Umsatzrealisierung wird im zweiten Halbjahr einen signifikanten Deckungsbeitrag liefern und damit die Verluste des ersten Halbjahres zum Teil ausgleichen“, sagt Dr. Roth. Eine belastbare Prognose zum voraussichtlichen Umsatzvolumen und dem damit verbundenen Ergebniseffekt kann das Unternehmen derzeit noch nicht treffen, da dies einerseits von der erfolgreichen Projektabwicklung der Roth & Rau-Konzerngesellschaften, aber auch von der weiteren Marktentwicklung und der Mitwirkung der Kunden abhängt. Die Maßnahmen des CRiSP-Programms werden kontinuierlich fortgesetzt und werden sich ebenfalls im zweiten Halbjahr entlastend auf die Kostensituation auswirken.