Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Auch im laufenden Jahr will Sartorius weiter wachsen: Das Unternehmen erwartet 2013 einen Anstieg des Umsatzes auf Basis konstanter Wechselkurse in Höhe von etwa 6% bis 9%. Dabei soll sich die Profitabilität erneut erhöhen. Auf Konzernebene wird ohne Berücksichtigung möglicher Wechselkurseffekte mit einer Steigerung der operativen EBITA-Marge auf etwa 16,5% gerechnet.
Mit Blick auf die drei Sparten erwartet die Unternehmensleitung für Bioprocess Solutions einen Umsatzzuwachs von etwa 9% bis 12%. Dazu soll die im Dezember 2012 geschlossene Kooperation mit dem Schweizer Life Science Konzern Lonza im Bereich Zellkulturmedien etwa drei bis vier Prozentpunkte beitragen. Hinsichtlich der operativen Ertragsmarge rechnet das Management mit einer Steigerung auf etwa 19%. Für die Sparte Lab Products & Services rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von etwa 3% bis 6% und einer operativen EBITA-Marge in Höhe von etwa 14%. Die Sparte Industrial Weighing plant mit einer Umsatzsteigerung von etwa 0% bis 3% und einer operativen EBITA-Marge von etwa 10%. (Alle angegebenen Zahlen wechselkursbereinigt).„Die Mehrzahl unserer Geschäftsbereiche wird von stabilen und langfristigen Trends getragen, deshalb haben wir uns für das neue Geschäftsjahr ehrgeizige Ziele gesetzt“, kommentierte Kreuzburg die Prognose. „Für einen Teil unseres Geschäfts wird allerdings auch die weitere konjunkturelle Entwicklung, insbesondere in Europa, eine Rolle spielen.“
Update 23.04.2013: Auf der Grundlage der Ergebnisse des ersten Quartals 2013 bestätigte die Konzernleitung ihre Wachstums- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. So erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im Konzern von 6,0% bis 9,0%. Weiterhin wird unter der Annahme unveränderter Wechselkursrelationen eine Erhöhung der EBITDA-Marge von 19,0% im Vorjahr auf rund 19,5% angestrebt.
„Wir gehen davon aus, dass wir unsere Konzernziele für das Gesamtjahr erreichen werden, wobei die Beiträge der einzelnen Sparten anders zusammengesetzt sein könnten als zu Jahresbeginn prognostiziert. In Hinblick auf die in einigen Märkten zu beobachtenden Unsicherheiten und Volatilitäten sollten wir bei unserer üblichen Prognoseüberprüfung zur Jahresmitte ein klareres Bild haben“, so Kreuzburg.