Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Für 2012 ist Sika vorsichtig optimistisch. Die weitere Entwicklung in Europa bleibt unsicher. Sika wird dieser Unsicherheit mit verstärkter Kundenfokussierung und wo nötig strikter Kostenkontrolle begegnen. Die Konjunktur in Nordamerika zeigt sich auf tiefem Niveau stabil; hier rechnet Sika mit weiterem Wachstum, vor allem durch Infrastruktur- und Renovationsarbeiten. Die Schwellenländer werden, von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, ihr starkes Wachstum fortsetzen. Die asiatischen Markte gewinnen zudem weiter an Bedeutung; das Potenzial für strukturelles Wachstum ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Gegen Ende des Jahres 2011 flachte die Erhöhung der Rohmaterialpreise etwas ab. Ausserdem fingen im zweiten Halbjahr 2011 die Preiserhöhungen an, Wirkung zu zeigen. Beide Effekte werden sich 2012 positiv auf die Betriebsgewinnmarge auswirken.
Sika wird auch 2012 die Akquisitionsstrategie konsequent weiterführen. Im Vordergrund stehen dabei der Ausbau der Marktzugänge und der Erwerb fehlender Technologien, die über das Netz von Sika global vermarktet werden können.
Für 2012 bestätigt Sika seine mittelfristigen Wachstumsziele. Diese sehen eine Umsatzsteigerung in Lokalwahrungen von jährlich 8 bis 10% vor, bei einer EBITDA-Marge im Bereich von 12 bis 14%. Sika will in den Hauptabsatzmarkten weitere Marktanteile hinzugewinnen und längerfristig die Nummer eins in allen Zielmarkten werden.
Update: Für Sika bleibt die Entwicklung in Europa nach wie vor stabil. Die mittel- und osteuropäischen Länder entwickeln sich gut, die Unsicherheiten in den peripheren Ländern bleiben bestehen. In Nord- und Lateinamerika rechnet Sika mit weiterem soliden Wachstum. Die Schwellenländer sollten, von einigen Ausnahmen abgesehen, zweistellig wachsen können. Die positive Trendwende bei den Margen hat sich weiter fortgesetzt. Die eingeleiteten Massnahmen greifen.