thyssenkrupp AktieWKN: 750000 / ISIN: DE0007500001

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28.06.2016

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thyssenkrupp Ausblick auf 2016 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand weitere Fortschritte bei der Strategischen Weiterentwicklung. Sorge bereiten wachsende Unsicherheiten bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der hohe Importdruck auf den Werkstoffmärkten vor allem aus Asien. Insgesamt hält thyssenkrupp daher einen vorsichtigen Blick auf 2015/2016 für geboten. Der Vorstand rechnet dennoch mit einem deutlichen Anstieg bei Jahresüberschuss und Wertbeitrag, einem Free Cashflow vor M&A auf Vorjahresniveau sowie einem Bereinigten EBIT voraussichtlich zwischen 1,6 – 1,9 Mrd €. Entscheidend für die Zielerreichung im Geschäftsjahr 2015/2016 werden neben der Entwicklung der Werkstoffmärkte wiederum die Effizienzsteigerungsmaßnahmen sein, die EBIT-Effekte von 850 Mio € erbringen sollen.

Update 12.02.2016: Mit Blick auf das Gesamtjahr 2015/2016 bewegt sich thyssenkrupp weiterhin im Rahmen der Prognose. Die Zielerreichung setzt allerdings eine deutliche Erholung der Werkstoffmärkte in der zweiten Geschäftsjahreshälfte voraus. Die derzeit sehr schwierigen Bedingungen im Werkstoffumfeld werden als nicht nachhaltig eingeschätzt. Der Vorstand rechnet vor diesem Hintergrund unverändert mit einem deutlichen Anstieg bei Jahresüberschuss und Wertbeitrag, einem Free Cashflow vor M&A auf Vorjahresniveau sowie einem Bereinigten EBIT zwischen 1,6 und 1,9 Mrd €. Entscheidend für die Zielerreichung im Geschäftsjahr 2015/2016 werden neben der Erholung der Werkstoffmärkte erneut die Effizienzsteigerungsmaßnahmen aus dem „impact“-Programm sein, die EBIT-Effekte von 850 Mio € erbringen sollen.

Update 10.05.2016: Die Werkstoffpreise waren bis weit ins 2. Quartal und damit länger als erwartet unter Druck. Zudem war der Preisverfall stärker als angenommen. Dies führte auch im 2. Quartal des Geschäftsjahres noch zu erheblichen Substanzverlusten. „Unser Halbjahresergebnis spiegelt noch die sehr schwache Situation auf den Werkstoffmärkten wider. Wir sehen inzwischen zwar eine Erholung bei den Werkstoffpreisen. Diese Erholung kommt aber später als ursprünglich erwartet, von einem niedrigeren Niveau und wird sich zusätzlich erst zeitversetzt in unseren Kennzahlen widerspiegeln“, sagt thyssenkrupp Vorstandschef Dr. Heinrich Hiesinger. Angesichts dieser Entwicklung rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr jetzt mit einem Bereinigten EBIT des Konzerns von mindestens 1,4 Mrd €. Das Effizienzsteigerungsprogramm „impact“ wird dazu 850 Mio € beisteuern. Die Industriegütergeschäfte werden das operative Ergebnis gegenüber dem 1. Halbjahr weiter steigern. Die Werkstoffgeschäfte werden sich aufgrund von Preiserholung und Kostenmaßnahmen in der zweiten Geschäftsjahreshälfte deutlich verbessern – vorausgesetzt der brasilianische Real bleibt weitgehend stabil. Der Jahresüberschuss soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Free Cashflow vor M&A soll – abhängig vom Anzahlungszeitpunkt bei Großaufträgen – zwischen einem niedrigen negativen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich bis ausgeglichenem Betrag liegen.