DAX6.693-1,4%  Dow12.782-0,8%  Euro1,3191-0,7% 
ESt502.481-1,7%  Nas2.911-0,6%  Öl117,3-1,2% 
TDax769,9-0,4%  Nikkei8.947-0,6%  Gold1.723-0,4% 

ThyssenKrupp Aktie [WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001]

Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyfinanzen
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden
HistorischRealtime Push AusblickIR-DatenAnleihen
handeln

ThyssenKrupp Ausblick auf 2011 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Der Konzern hatte am 13. Mai dieses Jahres ein ganzheitliches Programm zur strategischen Weiterentwicklung beschlossen. Hier sind im Berichtsjahr und im begonnenen Geschäftsjahr 2011/2012 wichtige Schritte umgesetzt worden: Der Verkauf der Metal-Forming-Gruppe ist abgeschlossen. Das Gleiche gilt für den Verkauf der Xervon-Gruppe. Der Verkauf von Automotive Systems do Brasil wird Anfang Dezember 2011 abgeschlossen. Das Stainless-Geschäft wurde innerhalb des Konzerns unter dem Namen Inoxum verselbstständigt. Die Fahrwerkgeschäfte der Tochtergesellschaften Bilstein und Presta Steering werden gebündelt, und die Verkaufsvorbereitungen für die US-amerikanische Gießerei Waupaca und das Tailored-Blanks-Geschäft schreiten gut voran. Auch das Unternehmensprogramm impact ist gut gestartet: Im laufenden Geschäftsjahr sollen Maßnahmen allein im Bereich Performance einen EBIT-Beitrag von rund 300 Mio € leisten. Dr. Heinrich Hiesinger: „Durch die Portfoliomaßnahmen, den Hochlauf und Turnaround der Werke in den Americas und unser Unternehmensprogramm ‚impact‘ schaffen wir uns zukünftig den finanziellen Spielraum, wieder verstärkt in Wachstumsfelder zu investieren.“

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, in wie weit sich die Schuldenkrise in Europa auf die Realwirtschaft auswirken wird, kann der Verlauf des Geschäftsjahres 2011/2012 heute noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Die Prognose bleibt deshalb zunächst auf das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs begrenzt. Dabei erwartet der Konzern auf der einen Seite Verluste bei Steel Americas, sowie Mengen- und in Folge Ergebnisrückgänge bei Steel Europe und Material Services. Auf der anderen Seite werden die Technologie-Geschäfte weiter verlässliche Ergebnisbeiträge erbringen. Insgesamt wird für das erste Quartal 2011/2012 ein EBIT erwartet, das deutlich niedriger liegt als das EBIT im ersten Quartal des zurückliegenden Geschäftsjahrs.

Dr. Heinrich Hiesinger: „Das aktuelle Umfeld ist nicht einfach. Die beiden Wertberichtigungen zeigen: Wir gehen die Dinge an, die notwendig sind – mit Konsequenz und Offenheit. Wir haben ein klares Ziel vor Augen und werden unsere strategische Weiterentwicklung weiter entschlossen umsetzen.“