DAX8.310-0,5%  Dow15.229-0,4%  Euro1,2926-0,1% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.441-0,5%  Öl102,0-0,5% 
TDax956,2-0,5%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

UBS Ausblick auf 2013 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Das Jahr 2012 brachte in vielen Punkten Fortschritte, doch viele der zugrunde liegenden Probleme blieben auch Anfang des neuen Jahres bestehen. Wie bereits in den vergangenen Quartalen werden folgende Faktoren das Vertrauen der Kunden und damit die Kundenaktivitäten auch im ersten Quartal 2013 stark beeinflussen: die weiteren Fortschritte im Hinblick auf eine nachhaltige und glaubwürdige Verbesserung der Verschuldungssituation in der Eurozone, die Probleme im europäischen Bankensystem und die ungelöste US-Haushaltsfrage, die anhaltenden geopolitischen Risiken sowie der globale Konjunkturausblick. Wenn in diesen Punkten keine Fortschritte erzielt werden, sind weitere Ergebnisverbesserungen unter den herrschenden Marktbedingungen unwahrscheinlich. Dies wiederum würde bedeuten, dass das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen sowie die Nettoneugeldentwicklung unter Druck geraten. Dessen ungeachtet und trotz der fehlenden Fortschritte bei bestimmten bilateralen Steuerabkommen bleiben wir zuversichtlich, dass unsere Asset-Gathering-Einheiten als Ganzes auch weiterhin Nettoneugelder anziehen werden – als Ausdruck des anhaltenden Vertrauens unserer Kunden in das Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass die von uns ergriffenen Massnahmen den langfristigen Erfolg des Unternehmens gewährleisten und in Zukunft nachhaltige Renditen für unsere Aktionäre generieren werden.

Update 30.04.2013: Das Interesse der Marktteilnehmer nahm zu Beginn des ersten Quartals wieder zu. Die Ereignisse in Europa erinnerten aber daran, dass viele strukturelle Probleme nach wie vor ungelöst sind. Folgende Faktoren werden das Vertrauen der Kunden und damit die Kundenaktivität auch im zweiten Quartal 2013 stark beeinflussen: fehlende Fortschritte bei der nachhaltigen und glaubwürdigen Verbesserung der Verschuldungssituation in der Eurozone, die Probleme im europäischen Bankensystem, die anhaltenden geopolitischen Risiken, die Wachstumsaussichten für die globale Wirtschaft und die zunehmend in den Mittelpunkt rückenden ungelösten Haushaltsprobleme in den USA. Weitere Ergebnisverbesserungen wären unter solchen Marktbedingungen unwahrscheinlich. Dies wiederum würde bedeuten, dass das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen sowie die Nettoneugeldentwicklung unter Druck geraten. Dessen ungeachtet bleiben wir zuversichtlich, dass unsere Asset-Gathering-Bereiche als Ganzes auch weiterhin Nettoneugeldzuflüsse generieren werden – als Ausdruck des ungebrochenen Vertrauens unserer Kunden in das Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass die von uns ergriffenen Massnahmen den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen und in Zukunft nachhaltige Renditen für unsere Aktionäre generieren werden.