Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Wie bereits im November 2010 bekannt gegeben, wird United Internet auch in 2011 seine auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik fortsetzen. So wird das Unternehmen auch in 2011 stark in neue Geschäftsfelder investieren, um seine vielfältigen Chancen zu nutzen. Im Segment "Access" soll das Kundenwachstum weiter zulegen, insbesondere bei Produkten zur mobilen Internetnutzung. Der Segment-Umsatz soll dabei um ca. 5 % wachsen. Im Segment "Applications" liegt der Schwerpunkt 2011 in der Erschließung neuer Auslandsmärkte für Business-Applikationen. Bei Consumer-Applikationen wird United Internet vor allem die technische Integration des neu erworbenen Dienstes Mail.com abschließen und dessen Expansion beginnen. Außerdem plant United Internet als führender deutscher E-Mail-Anbieter, nach dem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zu De-Mail, im Herbst 2011 in die rechtssichere E-Mail-Kommunikation einzusteigen. Der Umsatz im Segment Applications soll um ca. 10 % zulegen. Trotz der mit diesen Vorhaben für nachhaltiges Wachstum im Abonnentengeschäft verbundenen hohen Anlaufkosten soll das EBITDA 2011 ungefähr auf dem Niveau von 2010 (357,7 Mio. EUR) liegen. Der Gesamtumsatz im Konzern soll erstmalig 2 Mrd. EUR übersteigen.
Update: Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Starts in das Geschäftsjahr bekräftigt United Internet seine Prognose 2011 und erwartet auf Konzernebene erstmalig einen Umsatz von über 2 Mrd. EUR. Das Umsatzwachstum soll dabei ca. 5 % im Access-Segment und ca. 10 % im Applications-Segment betragen. Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge soll 2011 um insgesamt 700.000 zulegen. United Internet wird auch im weiteren Jahresverlauf die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik fortsetzen und stark in neue Geschäftsfelder und ins Kundenwachstum investieren. Trotz der mit diesen Vorhaben verbundenen hohen Kosten soll das EBITDA 2011 das Niveau von 2010 (357,7 Mio. EUR) erreichen. Das EBT wird mit ca. 250 Mio. EUR erwartet und das EPS soll ca. 0,80 EUR betragen.
Update 2: Vor dem Hintergrund des erfolgreichen 1. Halbjahres 2011 erhöht United Internet seine Umsatzprognose und erwartet jetzt auf Konzernebene einen Rekordumsatz von ca. 2,050 Mrd. EUR. Im weiteren Verlauf des Jahres wird United Internet finanzielle Spielräume erschließen, die sich aus dem guten Geschäftsverlauf sowie aus nicht geplanten Faktoren, wie dem Wegfall der Einbeziehung der Versatel-Verluste, ergeben. Diese Spielräume werden zur Steigerung der Neukundengewinnung und für eine breit angelegte Marketing-Kampagne zur Einführung der 1&1 Do-it-Yourself-Homepage in fünf Auslandsmärkten genutzt. Die Kampagne wird ca. 35 Mio. EUR kosten und soll die Marke 1&1 noch stärker bekannt machen und gezielt als Lösungsanbieter für kleine Firmen positionieren. Gleichzeitig soll die Anzahl der Neukunden weiter zulegen. Konkret wird das für 2011 prognostizierte Kundenwachstum von 700.000 Verträgen um 20 % auf 840.000 angehoben. Hiermit wird die Basis für eine positive Unternehmensentwicklung in den kommenden Jahren verbreitert. Trotz deutlich erhöhter Marketing- / Vertriebsbudgets erwartet United Internet ein EBITDA in Höhe von ca. 350 Mio. EUR und hält an der EBT-Prognose von ca. 250 Mio. EUR sowie an der EPS-Prognose von ca. 0,80 EUR / Aktie fest.
Update 3: Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufs in den ersten 9 Monaten 2011 bestätigt United Internet seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2011. Konkret wird ein Konzernumsatz von ca. 2,050 Mrd. EUR, ein EBITDA von ca. 350 Mio. EUR, ein EBT von ca. 250 Mio. EUR sowie ein EPS von ca. 0,80 EUR / Aktie erwartet. Für das Kundenwachstum hatte United Internet seine Prognose anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von ursprünglich 700.000 neuen Verträgen auf 840.000 angehoben. Nach dem Start der Marketingkampagne für die 1&1 Do-it-Yourself-Homepage im Ausland erhöht United Internet diese Prognose nochmals und geht jetzt von einem Wachstum um rund 900.000 Verträge aus (vergleichbare Vorjahreswerte: 440.000 Verträge in 2009, 610.000 Verträge in 2010).