Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Die Konjunkturentwicklung für den deutschen Binnenmarkt – und hier insbesondere die Bauwirtschaft – sehen wir grundsätzlich mit Optimismus. Die hohe Widerstandsfähigkeit unserer Wirtschaft hat sich in den Jahren 2010 und 2011 nachdrücklich gezeigt. Und für die Baukonjunktur hat sich zusätzlich der Trend gezielter Geldanlagen in den Wohnungsbau manifestiert. Eigentlich stimmen damit die konjunkturellen Vorzeichen. Wir sind uns aber auch der vollständig veränderten Risikosituation bewusst, die sich jederzeit bei einer Verschärfung der Finanzkrise ergeben kann.
Unter der Annahme dieser positiven Konjunktureinschätzung gehen wir für das Inland von steigenden Umsätzen aus. Vor allem unsere baunahen Vertriebseinheiten sollten von einem Zuwachs im Wohnungsneubau profitieren können. Ebenso planen wir weitere Zuwächse im Export. Hier ist es uns zuletzt gelungen, uns auch bei sehr schwierigen Marktbedingungen erfolgreich zu behaupten – und es gibt ausreichend interessante Perspektiven bzw. Projekte, dass dies auch in Zukunft möglich sein sollte.
Wesentlicher Faktor für die Ergebnisentwicklung ist neben dem Umsatz die Entwicklung der Rohstoffpreise. Hier sind die Signale nach den unerfreulichen Tendenzen der Jahre 2010 und 2011 positiver. Die Indikatoren deuten für die wesentlichen Rohstoffe auf eine Stabilisierung hin. Allerdings bereitet auch uns die Ölpreisentwicklung der letzten Wochen Sorgen. Da wir die enormen Materialpreissteigerungen, die wir in Kauf nehmen mussten, bisher nur teilweise an unsere Kunden weitergeben konnten, sind wir gezwungen, mit unseren Kunden weitere Preisgespräche zu führen.