Wincor Nixdorf AktieWKN: A0CAYB / ISIN: DE000A0CAYB2

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Wincor Nixdorf Ausblick auf 2016 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Wincor Nixdorf rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem erkennbaren Vorankommen auf seinen strategischen Wachstumsgebieten sowie weiteren deutlichen Einsparungen auf der Kostenseite. Insgesamt erwartet das Unternehmen dadurch einen positiven Ergebniseffekt von 50 Mio. € in 2015/2016. Ein wesentlicher Schub kommt dabei aus kurzfristig umgesetzten und bereits abgeschlossenen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Auch aus dem Geschäft mit Software und Software-nahen Dienstleistungen werden weitere wichtige Ergebniszuwächse erwartet.

Update 25.01.2016: Vor diesem Hintergrund hebt das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 an. Demnach wird das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen in einem Korridor von 160 bis 190 Mio. € erwartet (bislang 150 Mio. €). Die bisherige Umsatzprognose, die ein leichtes Wachstum vorsieht, bleibt von der Anhebung der Ergebnisprognose unberührt. In der nun angehobenen Ergebnisprognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2015/2016 ist ein positiver Ergebniseffekt aus dem Restrukturierungsprogramm enthalten, der deutlich höher ausfällt als ursprünglich geplant (60 bis 80, statt 50 Mio. €). Gleichzeitig werden die ursprünglich budgetierten Restrukturierungsaufwendungen voraussichtlich nicht voll ausgeschöpft (30 statt 40 Mio. €). Zudem werden einige derzeit laufende Aktivitäten sowie weitere Sondereffekte dazu führen, dass dieser anfallende Aufwand möglicherweise überkompensiert wird. Wincor Nixdorf rechnet netto mit positiven Effekten in einer Spanne von 0 bis 30 Mio. €.

Update 28.04.2016: Mit dem für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 erwarteten operativen Ergebnis knüpft Wincor Nixdorf an das vor der Finanzkrise erreichte hohe Profitabilitätsniveau an. Einer der wesentlichen Treiber dieser Entwicklung sind positive Ergebnisbeiträge aus dem Restrukturierungsprogramm, die zu großen Teilen auf Kostensenkungen im Hardware- und Services-Geschäft beruhen. Zudem wirken als Einmaleffekte Restrukturierungsaufwendungen (geplante 30 Mio. €) sowie positive Effekte aus M&A-Aktivitäten (ca. 30 bis 60 Mio. €). In der Prognose für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 nicht enthalten sind Transaktionskosten in Höhe von etwa 50 Mio. €, die aus der getroffenen Zusammenschlussvereinbarung mit Diebold resultieren.