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adidas Ausblick auf 2014 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Das Management erwartet, dass die Bruttomarge des Konzerns im Jahr 2014 von 49,3% im Vorjahr auf einen Wert zwischen 49,5% und 49,8% ansteigen wird. Es wird mit Verbesserungen in den meisten Segmenten gerechnet. Die Bruttomarge wird von einem besseren Preis- und Produktmix sowie einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung profitieren, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern, die hohe Margen erzielen, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften. Des Weiteren wird die Marke Reebok die positive Entwicklung der Bruttomarge des Konzerns fördern. Diese positiven Effekte werden jedoch durch weniger günstige Hedging-Kurse im Vergleich zum Vorjahr, negative Währungseffekte in Schwellenländern wie Russland und Argentinien und steigende Lohnkosten in unseren Umsatzkosten zum Teil aufgehoben.

Das Management geht davon aus, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2014 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen werden (2013: 42,3%). Aufwendungen des Sales- und des Marketing-Working-Budgets im Verhältnis zum Umsatz werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich leicht steigen. Marketinginvestitionen werden sich auf große Sportveranstaltungen wie die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ und neue Produktinnovationen, vor allem in der Kategorie Running, konzentrieren. Zudem wird der Konzern die Wachstumsstrategie von Reebok für wichtige Fitnesskategorien unterstützen und dabei Partnerschaften wie CrossFit, Spartan Race und Les Mills bestmöglich nutzen. Es wird erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2014 geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Den höheren Aufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte stehen Verbesserungen in anderen Bereichen gegenüber.

Der Konzern erwartet, dass die operative Marge im Jahr 2014 zwischen 8,5% und 9,0% liegen wird (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 8,7%). Die Steuerquote des Konzerns dürfte bei einem Wert von etwa 28,5% liegen und damit günstiger ausfallen als im Vorjahr (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 29,0%). Infolge dieser Entwicklungen geht das Management davon aus, dass sich der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn auf einen Wert zwischen 830 Mio. € und 930 Mio. € belaufen wird (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 839 Mio. €). Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie zwischen 3,97 € und 4,45 €.