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ifa systems Ausblick auf 2013 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Das Jahr 2013 wird eine Periode der Konsolidierung und Stabilisierung sein (speziell in der ersten Jahreshälfte). Im internationalen Bereich (ohne USA) hat sich der Auftrags- und Angebotsbestand positiv entwickelt. Der US-Markt ist dagegen schwer einzuschätzen, da die Regierung Fördermittelprogramme um ein Jahr verlängert hat, sodass Interessenten die Entscheidung hinauszögern. Zusätzlich wurde die Einführung der wichtigen internationalen Diagnosekodierung, die ein wichtiger Grund für die EPA-Einführung ist, um ein Jahr von 2013 auf 2014 verschoben.

Mit neuen Preis- und Finanzierungsmodellen auf dem US-Markt ("Rent a Software") sollen 2013 flexiblere Angebote bei finanzierungskritischen Projekten eingesetzt werden. Langfristig werden die Einnahmen aus Dauervertragsverhältnissen (Runtime-Lizenzen) deutlich steigen und die stabile Ertragssituation stärken.Insgesamt wird in den USA von einer Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau ausgegangen.

Zusammenfassend wird durch die stabilen Auftragsbestände eine Unternehmensleistung auf Vorjahresniveau erwartet mit Steigerung der EBIT-Marge aufgrund der neuen Kostenstruktur.

Update 16.04.2013: Die ifa systems Gruppe wird weiter in neue Entwicklungen investieren. Etwa ein Viertel des Umsatzes fließt in Neuentwicklungen. Insbesondere die Healthcare-IT-Standards verlangen Software-Entwicklungen auf hohem Niveau. Darüber hinaus haben Investitionen in wissensbasierte klinische Systeme eine hohe Priorität.

Parallel kann auf weitere Markterschließungsaufwendungen verzichtet werden, da das Unternehmen inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad auf dem internationalen Markt erzielt hat. Die dementsprechenden Aufwendungen werden 2013 um ca. 12% gegenüber 2012 gesenkt. Gleichzeitig soll der Umsatz moderat gesteigert werden.