Mit CFDs lohnt auch ein später Einstieg noch
Bei einem reinen Aktieninvestment kommt es oft vor, dass Anleger zu spät auf einen Trend setzen und keine nennenswerten Gewinne mehr erzielen. CFDs sind hier flexibler: Dank ihrer Hebelwirkung kann mit CFDs auch dann noch eine lohnende Rendite erzielt werden, wenn nur an einem relativ kleinen Trendabschnitt partizipiert wird. Darüber hinaus verdoppelt ein CFD Investor seinen Handlungsspielraum, denn die Trendfolge Strategie lässt sich natürlich auch bei fallenden Märkten bzw. Abwärtstrends anwenden. Über den Anlagehorizont entscheidet dabei ganz alleine der Anleger.
Vor Fehlsignalen sind Anleger bei der Trendfolge aber nie gefeit. Daher müssen Stop-Loss-Marken an Stellen gesetzt werden, die voraussichtlich einen Trendbruch markieren. Stop-Loss-Marken sind im CFD-Handel wichtig und sollten eine Pflicht für alle Anleger sein. Idealerweise eignen sich vor diesem Hintergrund Trailing Stops, die in einem adäquaten Abstand unterhalb bzw. oberhalb des Einstiegskurses gesetzt werden und duch automatisches Nachziehen aktiv Gewinne absichern. Durch die hohe Hebelwirkung bei CFDs können sich Kursverluste ansonsten schnell potenzieren. In Seitwärtsmärkten sind Trendfolgestrategien oft schwierig einzusetzen und die Indikatoren generieren viele Fehlsignale. Besonders gut funktionieren Trendfolgestrategien in ausgeprägten Auf- beziehungsweise Abwärtsmärkten.

Trendfolge-Strategie am Beispiel des DAX (Quelle: IG Markets )