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Internet
Skype-Service bis Juni für alle Handy-Betriebssysteme verfügbar
31.03.2009 14:30:49

Scott Durchslag Skype Chief Operating Officer
Der zum Internetmarktplatz Ebay gehörende Telefondienst Skype plant nach der Version für das iPhone auch ein Angebot für Blackberry-Geräte. Dies machte der für das Tagesgeschäft zuständige Chief Operating Officer Scott Durchslag gegenüber Euro am Sonntag online deutlich.

Blackberry vor Start des Anwendungsportals

Von Thomas Schmidtutz

Im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag sagte Scott Durchslag: „Wir wollen bis Juni auf allen wesentlichen Handy-Betriebssystemen vertreten sein". Bislang ist Skype für Microsofts Handy-Plattform Windows Mobile, Java-basierte Geräte sowie auf der offenen Plattform Android verfügbar. Am heutigen Dienstag hatte das Unternehmen den Start seiner iPhone-Version angekündigt. Dazu wird Skype ab Herbst auf Nokias Highend-Modell N 97 vorinstalliert sein. Die geplante Kooperation mit dem finnischen Weltmarktführer hatte im vergangenen Februar weltweit für Aufsehen gesorgt.

Ein Blackberry-Sprecher erklärte auf Anfrage, man werde keine Programmier-Schnittstellen (APIs) für Internet-gestützte Telefonate (VoIP) bereit stellen. In der Praxis würde dies bedeuten, dass entsprechende Skype-Gespräche über das Mobilfunk-Netz ins Festnetz umgeleitet würden. Dies würde auch bei Gesprächen zwischen Skype-Nutzern zu Gebühren führen. Bei reinen VoIP-Gesprächen sind diese Gespräche bislang ohne Extrakosten möglich.

Unterdessen bereitet der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) den Start seines eigenen Download-Portals „Blackberry App World“ vor. Das Portal soll morgen zunächst in Nordamerika und Großbritannien online gehen, heißt es aus Unternehmenskreisen. Eine entsprechende Ankündigung werde RIM-Co-Chef Mike Lazaridis auf der Branchenmesse CTIA in Las Vegas machen. Ende Mai solle auch eine lokale Version für die übrigen europäischen Länder folgen, heißt es weiter. Von der „Blackberry App World" können Blackberry-Nutzer kleine Zusatzprogramme für ihre Geräte herunterladen. Mit dem Angebot reagiert RIM auf den Erfolg des App Store von Apple. Nach Konzern-Angaben sind bislang rund 800 Millionen Programme für das iPhone und den iPod Touch heruntergelanden worden.

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