
Zu Konjunkturindikatoren zählen Wirtschaftsdaten, welche einen Hinweis auf die konjunkturelle Entwicklung einer Volkswirtschaft geben. In Deutschland zählen unter anderem der ifo-, ZEW- sowie GfK-Index zu den viel beachteten Konjunkturdaten.
BIP Das Bruttoinlandsprodukt dient als Maßstab für das Wirtschaftswachstum des jeweiligen Landes oder der Region. Schwankungen geben gute Hinweise auf den Verlauf der Konjunktur. |
Gfk-Konsumklimaindex Der GfK-Konsumklimaindex gilt als wichtiger Indikator für das Konsumverhalten deutscher Verbraucher und somit als Wegweiser für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. |
ifo Geschäftsklimaindex Der ifo Geschäftsklimaindex gilt als Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Als Grundlage dienen etwa 7.000 monatliche Einschätzungen von Unternehmen. |
Inflation Unter Inflation sind eine anhaltende Preissteigerung und ein damit verbundener Kaufkraftschwund, welcher mit einer zusätzlichen Geldentwertung einhergeht, zu verstehen. |
Leitzinsen Der Leitzins für den Euroraum gibt an, unter welchen Bedingungen sich Kreditinstitute bei Noten- und Zentralbanken Geld leihen können. Ziel ist ein stabiles Preisniveau. |
ZEW-Konjunkturerwartungen Die ZEW-Konjunkturerwartungen gelten als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. An der Ermittlung sind bis zu 350 Finanzexperten beteiligt. |