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AKTIEN IM FOKUS: Salzgitter sehr schwach - Steigt bei NA ein
Salzgitter hat sich mit 5,8 Prozent an der Kupferhütte beteiligt. Der Stahlhersteller kündigte zudem an, dass beide Unternehmen eine mittel- und langfristige Zusammenarbeit beispielsweise in der Produktion, der Forschung und Entwicklung sowie in Absatz und Beschaffung prüfen. Damit bestätigten sich entsprechende Spekulationen auf Basis jüngster Presseberichte, gleichzeitig gebe es Details zu den Gründen des Einstiegs, sagte ein Börsianer. Erst am Vortag hatte die "Financial Times Deutschland" ohne Nennung von Quellen berichtet, Salzgitter strebe einen Anteil von 10 Prozent an der Norddeutsche Affinerie an.
Analysten äußerten sich unter dem Strich positiv zu dem Einstieg von Salzgitter bei NA. So sieht Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe noch weiteres Potenzial, das gehoben werden könne. "Ich glaube mit der Beteiligung von 5,8 Prozent ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht", sagte der Experte. Die Aktie der Norddeutschen Affinerie sei unterbewertet und Salzgitter habe das nötige Geld.
Auch Analyst Dirk Schlamp von der DZ BANK schließt eine weitere Aufstockung der Anteile von Salzgitter an der Norddeutschen Affinerie nicht aus. Eine Komplettübernahme hält er jedoch für recht unwahrscheinlich. Insofern blieben Fragezeichen, was Salzgitter mit dem Einstieg bei NA bezwecke. Der Experte beließ seine Einschätzung der Titel des Stahlherstellers auf "Kaufen".
Laut einem Salzgitter-Sprecher werden derzeit keine Gespräche über einen weiteren Anteilskauf geführt. Wer der Verkäufer des 5,8-prozentigen Pakets ist, wollte er nicht sagen. Vergangene Woche hatte die österreichische Industriegruppe A-Tec bestätigt, dass sie sich von einem neun-prozentigen Aktienpaket an der NA getrennt hat. A-Tec musste sich auf Geheiß des Bundeskartellamts von ihrer Beteiligung an NA wieder trennen./la/dr
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