Altana 1 Aktie [WKN: 635294 / ISIN: US02143N1037]

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07.03.2008 14:39
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AKTIE IM FOKUS: ALTANA schwach - Sorgen um Rockwood-Finanzierung

        FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Titel von ALTANA  haben sich am Freitag nach einem Pressebericht über eine eventuell bevorstehende Übernahme schwach gezeigt. Gegen 14.25 Uhr fielen die Aktien des Spezialchemiekonzerns um 1,60 Prozent auf 15,34 Euro. Der MDAX  der mittelgroßen Werte gab zugleich 0,78 Prozent auf 8.912,84 Zähler nach.    Händler verwiesen auf einen Bericht des "manager-magazin" als Belastung, wonach ALTANA für vier Milliarden Euro das US-Unternehmen Rockwood Holdings übernehmen möchte. Haupteigner der US-Gruppe sei der Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR), schreibt das manager-magazin am Freitag auf seiner Internetseite und verweist auf mit der Situation vertraute Kreise.

 

    Börsianer machten vor diesem Hintergrund Sorgen um die Finanzierung der Akquisition für die Kursschwäche verantwortlich. "Die Übernahme kann nur klappen, wenn die Quandt-Familie nochmals Finanzmittel zur Verfügung stellt", sagte ein Börsianer. "Andernfalls wird es sehr schwierig für ALTANA, mit einer Marktkapitalisierung von etwa zwei Milliarden Euro ein doppelt so hoch kapitalisiertes Unternehmen zu übernehmen." Auch eine Kapitalerhöhung des Spezialchemiekonzerns sei deshalb nicht auszuschließen, bemerkte ein Händler.

 

    Analyst Marco Günther von der Hamburger Sparkasse (Haspa) zufolge hätten Börsianer zwar bereits mit Übernahmenachrichten gerechnet. Schließlich seien viele Experten der Auffassung, dass ALTANA extern wachsen müsse, um seine Marktposition behaupten zu können. Überrascht habe ihn jedoch die Höhe des Übernahmepreises, der derzeit herumgereicht werde, sagte der Haspa-Analyst. Nun müsse genau gerechnet werde, wie die mögliche Akquisition finanziert werden könnte.

 

    Auch einem anderen Analysten zufolge ist eine Übernahme von Rockwood Holdings durch ALTANA durchaus realistisch. Prinzipiell würden beide Unternehmen gut zusammen passen. Der Übernahmepreis von vier Milliarden Euro sei jedoch "nicht niedrig"./la/ag

 

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