APA ots news: Meinl Bank: Jarolim-Kampagne reiner Polit-Aktivismus
Wien (APA-ots) - Die Meinl Bank weist die rein politisch und wahlkampf-motivierte Kampagne von SPÖ-Justzsprecher Hannes Jarolim gegen die Meinl Bank entschieden zurück. Zum wiederholten Mal versucht der Abgeordnete Jarolim, diesmal in einem "offenen Brief", unter dem Schutz der parlamentarischen Immunität mit Unwahrheiten und Unterstellungen die Verunsicherung von Anlegern für sich zu nutzen.
So entspricht die Behauptung von Dr. Jarolim, dass Anleger, die in sichere Werte investieren wollten, vor allem durch Meinl-Produkte geschädigt wurden, nicht den Tatsachen. Hier wird bewusst verschwiegen, dass der gesamte - vermeintlich sichere - europäische Immobilienmarkt mehr als die Hälfte an Kurswert verloren hat und dass etwa auch sogenannte Blue Chips der Wiener Börse in den letzten Monaten zwei Drittel ihres Wertes eingebüßt haben.
Die Verantwortung für diese Kursverluste, von denen auch MEL betroffen war, nun primär dem Management oder gar der Meinl Bank zuzuordnen, ist eine bewusst falsche Darstellung der Tatsachen oder zeugt, im besten Fall, von einer fundamentalen Unkenntnis der Sachlage. Diese Unterstellung wäre etwa vergleichbar mit dem Vorwurf, Dr. Jarolim als langjähriger Rechtsberater der Austrian Airlines sei mitverantwortlich für den dramatischen Kursverlust der AUA-Aktie.
Die Meinl Bank weist auch darauf hin, dass die Meinl Bank zu keinem Zeitpunkt eigenes Risiko auf die Anleger von MEL abgewälzt hat. Auch diese Behauptung von Dr. Jarolim ist bewusst falsch und kreditschädigend.
Zur Veranlagung der burgenländischen Gemeinde Oberschützen ist den Medien zu entnehmen, dass es sich bei den Veranlagungsverlusten keineswegs nur um Veranlagungen in MEL, sondern großteils in andere, darunter auch österreichische Immobilientitel gehandelt hat.
Völlig verfehlt erscheint schließlich der willkürlich hergestellte Zusammenhang zwischen MEL und der angeblich von der ÖVP heftig beworbenen sogenannten "dritten Säulen" im österreichischen Pensionssystem. Hier wird vollends deutlich, dass es Dr. Jarolim nur darum geht, die Meinl Bank um jeden Preis im Wahlkampf zu instrumentalisieren.
Die Vorgangsweise des Justizsprechers der SPÖ gegen die Meinl Bank dient nach Meinung der Meinl Bank jedenfalls mit Sicherheit nicht dazu, das Renommee des heimischen Kapitalmarktes zu verbessern, im Gegenteil, sie führt zu einer weiteren Verunsicherung der Anleger in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld.
Die Meinl Bank appelliert an das Verantwortungsgefühl der wahlkämpfenden Politiker aller Couleurs, auf politisches Kleingeld auf Kosten der Reputation eines österreichischen Traditionsbankhauses und letztlich auch auf Kosten von Anlegern und Investoren zu verzichten.
Rückfragehinweis: Meinl Bank AG presse@meinlbank.com
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OTS0182 2008-07-25/20:10
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