23.07.2008 15:06
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APA ots news: Meinl Bank: Vergleich der Ablösesummen für Immofinanz und MEL

        Wien (APA-ots) - Auf der heutigen Hauptversammlung der Immofinanz AG   wurde die Internalisierung des Managements beschlossen und eine Ablösezahlung an die Constantia Privatbank (CPB) von 440 Millionen Euro festgelegt.

In diesem Zusammenhang sind in den Medien zuletzt Vergleiche mit der Ablösezahlung von Meinl European Land an die Meinl Bank angestellt worden. Die Meinl Bank weist darauf hin, dass bei diesem Vergleich folgende wesentliche Aspekte zu beachten sind:

Aus Sicht des Anlegers ist relevant, welchen Betrag die Gesellschaft durch die Internalisierung des Managements einspart ("Cash-for-cash") und wann sich die Ablösezahlung für die Gesellschaft amortisiert. Diese Rechnung ergibt für MEL eine Amortisierung nach 4,8 Jahren, bei Immofinanz nach 4,9 Jahren. Das resultiert nicht zuletzt aus der Tatsache, dass Immofinanz rund 600 Mitarbeiter übernimmt, die bisher von CPB bezahlt wurden. Somit ist die für den Investor wichtige Netto-Cash-Ersparnis - diese Berechnungsmethode entspricht dem internationalen Standard und wird auch von Analysten angewandt -  bei MEL im Verhältnis größer als bei Immofinanz.

Weiters wird behauptet, dass MEL einen Prozentsatz von 5 Prozent der Assets als Ablöse bezahlt, bei Immofinanz seien dies nach eigenen Angaben 2 Prozent. Diese Rechnung ist insofern unvollständig, als es sich bei MEL um einen Immobilienentwickler handelt. Das heißt, die Assets, und damit die Basis der künftigen Management Fee, wachsen während der restlichen sechsjährigen Vertragslaufzeit bei MEL wesentlich stärker, als bei Immofinanz, die fast ausschließlich in bestehende Projekte sowie in andere Immo-Gesellschaften und Fonds investiert. Diese Dynamik muss bei einem Vergleich der Ablösezahlungen ebenfalls berücksichtigt werden.

Darüberhinaus sind bei der Ablösezahlung an die Meinl Bank auch ein dreijähriges Konkurrenzverbot sowie eine zwölfmonatige Servisierung des neuen Managements enthalten. Weiters wird nur ein Teil der Ablöse, nämlich 160 Millionen, in Cash bezahlt, der Rest, 120 Millionen, in Form von MEL-Wertpapieren. Somit wird MEL unmittelbar mit nur 160 Millionen belastet, bei Immofinanz wird die gesamte Ablöse in Cash bezahlt. Unter Berücksichtigung der reinen Cash-Komponente der Ablösezahlung amortisiert sich diese bei MEL sogar schon nach rund 3 Jahren.

Rückfragehinweis:    Meinl Bank AG    mailto:langsner@meinlbank.com

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0159    2008-07-23/14:57

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