06.05.2008 15:03
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AUSBLICK/Analysten sehen schwächeres 1. Quartal bei Fraport

Kirsten Bienk DOW JONES NEWSWIRES FRANKFURT (Dow Jones)--Der Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal nach Ansicht von Marktbeobachtern sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die Vorjahreswerte nicht erreicht. Die zehn von Dow Jones Newswires befragten Analysten rechnen im Mittel mit einem Umsatz von 524,3 (561,2) Mio EUR, einem EBIT von 62,2 (63,1) Mio EUR und einem Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen Dritter von 34,0 (36,5) Mio EUR. Fraport will das Ergebnis am Donnerstag vor Börsenbeginn vorlegen.

   Den im Jahresvergleich gesunkenen Umsatz erklärt Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg vor allem mit einem Sondereffekt aus dem ersten Quartal 2007. Damals sei ein zusätzlicher Umsatz von 57,6 Mio EUR aus einem Sale- and-Lease-Back-Geschäft im Zusammenhang mit dem Airrail Center in Frankfurt verbucht worden.

   Das Stammgeschäft habe sich indes uneinheitlich entwickelt. Umsatzrückgänge bei Aviation und Ground Handling und Umsatzzuwächse bei Real Estate, Retail & Parkierung sowie im sonstigen Geschäft, prognostiziert Hellgren. Bei den Auslandsbeteiligungen werde Lima das erste Mal in einem ersten Quartal verbucht.

   Beim Ergebnis nach Steuern rechnet der Analyst ebenfalls mit Werten unterhalb des Vorjahresniveaus. Dies liege vor allem an den Gebührensenkungen, die Fraport vorgenommen habe, sagte er. Außerdem würden auch die knappen Kapazitäten in Frankfurt einen kleinen Beitrag zum Rückgang leisten.

   Der Analyst rechnet damit, dass der Vorstand seinen Ausblick auf das laufende Jahr bekräftigen wird. Bei der Vorlage des Ergebnisses 2007 Anfang März hatte Vorstandsvorsitzender Wilhelm Bender gesagt, dass er in Frankfurt ein Passagierplus zwischen 1% und 2% sieht. Für den Konzern stellte er eine Steigerung des operativen Ergebnisses in Aussicht. Der Umsatz soll hingegen wegen des Verkaufs der Sparte ICTS und den Einmaleffekten des Jahres 2007 bezogen auf die Leasingvereinbarung für das Airrail Center unter das Niveau von 2007 fallen.

   Das Nettoergebnis soll ebenfalls unter Vorjahr liegen. Begründet wurde dies mit höheren Zinszahlungen, Abschreibungen und positiven Steuereffekten des Jahres 2007. Mit Blick auf die Dividende rechnet der Vorstand mit einer stabilen Ausschüttung.

Webseite: http://www.fraport.de

-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/nas (END) Dow Jones Newswires

   May 06, 2008 09:00 ET (13:00 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 00 AM EDT 05-06-08

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