06.07.2008 15:33
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Ackermann dämpft Erwartungen an Bankenkonsolidierung - Die Welt

   BERLIN (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank AG, Josef Ackermann, hat die Erwartungen an eine Bankenkonsolidierung in Deutschland gedämpft. Dass es in diesem Jahr zu einer Neuordnung der Branche kommen werde, sei noch nicht gewiss, sagte Ackermann der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). "Das lässt sich noch nicht definitiv sagen. Denn das Umfeld ist schwierig", sagte der Vorstandsvorsitzende.

   Derzeit stehen mehrere private Banken in Deutschland zum Verkauf. Neben der Deutschen Post, die für ihre 50%-Beiteiligung an der Postbank einen Käufer sucht, strebt die Allianz für die Dresdner Bank und die Citigroup für ihre Privatkundentochter Citibank eine Lösung an. Die Deutsche Bank gilt bei allen drei Banken als potenzieller Käufer.

   Ackermann wollte sich nicht dazu äußern, welche Lösung er favorisiere. Die Deutsche Bank sei bei Akquisitionen keineswegs auf Deutschland beschränkt, wie die Übernahme des Firmenkundengeschäfts der ABN Amro in der vergangenen Woche zeige.

   Überlegungen für eine Fusion mit der angeschlagenen schweizerischen Großbank UBS wies der 60-Jährige im Gespräch mit der Zeitung jedoch zurück, weil sich in diesem Fall die Standortfrage stellen würde. "Die Deutsche Bank will und wird jedoch in Deutschland bleiben", sagte Ackermann.

Webseiten: http://www.diewelt.de http://www.deutschebank.de

DJG/kla (END) Dow Jones Newswires

   July 06, 2008 09:32 ET (13:32 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 32 AM EDT 07-06-08

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