Aktien New York Ausblick: Uneinheitlich - Anleger warten auf Häuserdaten
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften am Donnerstag nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten uneinheitlich in den Handel starten. Die Anleger warteten mit Spannung auf Daten zum Häusermarkt, die nach der Eröffnung auf der Agenda stehen, hieß es von Börsianern. Wie schon am Vortag dürfte auch wieder eine Flut von Unternehmenszahlen, die durchwachsen ausfielen, für Bewegung sorgen. In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche stärker als von Experten erwartet gestiegen. Der Future auf den Dow Jones fiel gegen 14.45 Uhr um 0,29 Prozent auf 11.579 Zähler, nachdem der Leitindex am Mittwoch 0,26 Prozent höher bei 11.632,38 Zählern aus dem Handel gegangen war. Der Future auf den NASDAQ-100-Index gewann hingegen 0,34 Prozent auf 1.855,25 Punkte. Der Technologiewerte-Index hatte vortags deutliche 1,31 Prozent auf 1.845,56 Punkte gewonnen. Amazon.com konnten schon im vorbörslichen US-Handel deutlich zulegen Der weltgrößte Online-Einzelhändler hat nach einem überraschend kräftigen Gewinnsprung zur Jahresmitte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von seinem Auslandsgeschäft und positiven Wechselkurs-Effekten. Für das Gesamtjahr erwartet Amazon nun ein Umsatzplus von bis zu 35 Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis soll um bis zu 40 Prozent auf 920 Millionen Dollar steigen. Auch 3M Company entwickelten sich freundlich. Der US-Mischkonzern hat im zweiten Quartal der Hypothekenkrise in der Heimat getrotzt und das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) stärker als erwartet gesteigert. Der Umsatzanstieg lag im Rahmen der Erwartungen und die Ergebnisprognose für das laufende Jahr wurde bestätigt. Für Bristol-Myers Squibb ging es ebenfalls nach oben, nachdem der Pharmakonzern für das zweite Quartal mit seinem operativen Ergebnis die Erwartungen übertroffen hat. Den Jahresausblick behielt das Unternehmen bei. Dow Chemical straften die Zahlenvorlage hingegen mit vorbörslichen Verlusten ab. Der größte amerikanische Chemiekonzern leidet angesichts steigender Kosten weiter unter sinkenden Gewinnen. Trotz Preiserhöhungen für seine Produkte verdiente das Unternehmen im zweiten Quartal mit 762 Millionen Dollar rund ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg dagegen um fast ein Viertel auf den neuen Rekordwert von 16,4 Milliarden Dollar. Zum weiteren Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten äußerte sich Konzernchef Andrew Liveris zurückhaltend. Ford Motor verzeichneten nach Zahlen ebenfalls deutliche Verluste. Der angeschlagene US-Autobauer hat im zweiten Quartal wegen hoher Abschreibungen erneut einen enormen Verlust von 8,7 Milliarden Dollar eingefahren. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um mehr als sechs Prozent auf 41,5 Milliarden Dollar. Die Zahlen fielen deutlich schwächer aus als von Experten erwartet./gl/la
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