04.07.2008 19:24
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Aktien Wien Schluss: ATX rutscht klar ins Minus

        WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 136,64 Punkte oder 3,54 Prozent auf 3.728,48 Einheiten. Vor allem die massiven Abschläge bei den Bankenwerten zogen den Index in die Verlustzone. Händler verwiesen auf eine negative Branchenstudie von Goldman Sachs für den europäischen Finanzsektor.     Im Einklang mit dem internationalen Abwärtstrend rutschten Raiffeisen   7,19 Prozent auf 77,10 Euro ab. Erste Bank brachen 7,37 Prozent auf 37,70 Euro ein. Die Experten von Goldman Sachs haben das Kursziel für Raiffeisen   von 89,8 auf 86 Euro gesenkt. Für die Erste Bank  senkten die Analysten das Kursziel von 54,7 auf 51,10 Euro.

    Voestalpine rutschten unter den übrigen Schwergewichten 2,50 Prozent auf 44,54 Euro ab. Ein Händler verwies angesichts Gewinnwarnungen aus der englischen Stahlbranche auf einen schwachen europäischen Sektor. OMV   drehten im Verlauf ins Minus ab und schlossen 2,08 Prozent tiefer bei 48,08 Euro .

    Aktien der Austrian Airlines Group (AUA)  notierten nach ihrem Kursrutsch vom Donnerstag um 1,06 Prozent schwächer bei 2,80 Euro. Die Airline hat am Freitag die Bekanntgabe der Haalbjahreszahlen 2008 vom ursprünglich geplanten Datum 24. Juli auf den 29. Juli 2008 verschoben. SkyEurope gaben nach Verkehrszahlen um 6,35 Prozent auf 0,59 Euro (126.800 Stück) deutlich nach.

    Unter den größten Verlierer befanden sich Titel der Vienna Insurance Group mit Kurseinbußen von 4,65 Prozent auf 41,00 Euro. Wienerberger verloren 3,08 Prozent auf 23,00 Euro. Intercell büßten nach einer Analyse um 5,69 Prozent auf 27,99 Euro ein. Auf der Gewinnerseite waren A-Tec mit plus 2,41 Prozent auf 49,66 Euro gut gefragt. Post-Aktien verbesserten sich um 1,23 Prozent auf 24,70 Euro. RHI   konnten mit Aufschlägen von 2,43 Prozent auf 28,63 Euro zulegen./pan/APA/sc

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