Die Amylin Pharmaceuticals Inc. aus den USA gab am Mittwoch ihre Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2004 bekannt. Der Pharmakonzern enttäuschte demnach mit ausgeweiteten Verlusten die Erwartungen der Analysten.
Statt einem erwarteten Verlust von 44 Cents je Aktie rutschte Amylin mit 49 Cents je Aktie in die Verlustzone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verlust von 17,3 Mio. Dollar (19 Cents je Aktie) auf 46,4 Mio. Dollar an.
Die Umsätze brachen gegenüber dem Vorjahresquartal von 41 Mio. auf 6,6 Mio. Dollar um 83 Prozent ein. Das vierte Quartal 2003 enthielt Einmaleffekte in Höhe von 30 Mio. Dollar. Analysten hatten im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 8,08 Mio. Dollar erwartet.
Im Gesamtjahr meldete Amylin einen Verlust von 157,2 Mio. Dollar oder 1,67 Dollar je Aktie gegenüber einem Vorjahresverlust von 122,8 Mio. Dollar oder 1,33 Dollar je Aktie. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr von 85,7 Mio. auf 34,3 Mio. Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 1,62 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 35,6 Mio. Dollar gerechnet.
Für das laufende Quartal erwarten Analysten einen Verlust von 43 Cents je Aktie sowie einen Erlös von 8 Mio. Dollar
Die Aktie von Amylin schloss gestern mit 3,31 Prozent im Minus bei 20,71 Dollar.