01.04.2008 14:57
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Angeblich mehrere Interessenten für KAMAZ-Anteile

        SINGAPUR (dpa-AFX/APA) - Der größte russische Lkw-Hersteller KAMAZ erwägt noch im diesem Jahr ein Viertel seiner Aktien an einen europäischen Investor zu veräußern. Wie aus Kreisen weiter verlautete, zählen der deutsche Konkurrent MAN und der von Volkswagen kontrollierte Scania-Konzern zu den möglichen Interessenten für den rund 800 Millionen Euro schweren Anteil. Auch der weltweit zweitgrößte Lkw -Produzent Volvo und der italienische Konzern Iveco könnten sich an KAMAZ beteiligen.

 

    MAN dementierte jedoch eine mögliche Beteilgung. Man habe kein Interesse, beim russischen Konkurrenten Kamaz einzusteigen. "Es gibt bei MAN keine Überlegungen in diese Richtung", sagte ein MAN-Sprecher.

 

    Den Angaben zufolge erwägt das am Moskauer Aktienmarkt gelistete Unternehmen zudem den Gang an eine zweite Börse oder eine Fusion mit dem weißrussischen Lkw-Hersteller MAZ. Erst vor einem Monat hatte Renault die größte Investition eines ausländischen Autobauers in Russland unter Dach und Fach gebracht. Der französische Hersteller besiegelte nach zweijährigen Verhandlungen eine 25-prozentige Beteiligung beim Lada-Hersteller AvtoVAZ. Damit will sich der Nissan- Partner ein wichtiges Standbein in dem rasant wachsenden Automarkt in Russland sichern, der in das Interesse aller großen Hersteller weltweit gerückt ist./cd/APA/fn

 

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