Angst vor Angebotsengpässen lässt Ölpreise wieder steigen
Befürchtungen um Angebotsengpässe bei den Mineralölprodukten stützten derzeit die Ölpreise, schreibt die Commerzbank in einer Studie. So habe China rund 4 Gigawatt oder 0,5 Prozent seiner Kapazitäten zur Stromerzeugung wegen des Erdbebens schließen müssen. Dies sollte eine erhöhte Diesel-Nachfrage nach sich ziehen, da Versorgungsengpässe durch Dieselgeneratoren geschlossen würden. Zudem sei die Nachfrage nach Vorprodukten für Diesel und Heizöl (Mitteldestillate) derzeit ohnehin hoch.
Vor dem Wochenende dürften die Marktteilnehmer am Nachmittag vor allem auf das anstehende US-Konsumklima der Uni Michigan blicken. Laut Experten könnte die Kennzahl weitere Hinweise auf die Perspektiven der angeschlagenen US-Konjunktur geben. Auch neue Daten vom anhaltend schwächelnden US-Immobilienmarkt - Ausgangspunkt der Finanzmarktkrise - dürften von Interesse sein. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen leicht gestiegen. Nach Angaben des OPEC-Sekretariat vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl aus den Fördergebieten des Kartells am Donnerstag 118,95 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf der Basis von 13 Sorten der Organisation./bf/js
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 24.07.2008 08:14 Trotz guter Vorgaben: DAX am Start wohl kaum verändert | |
| 23.07.2008 16:48 DAX steigt - Volkswagen glänzt mit Quartalszahlen | |
| 23.07.2008 14:22 Analyser to go: WestLB mit Bedenken bei Börse-Aktie |
|


















