07.07.2008 09:45
Drucken |

Schrift:

Arques-Tochter Actebis will Klarheit über Eigentümerstruktur

        DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der vor der Trennung von seinem Mutterkonzern Arques stehende IT-Händler Actebis verlangt Klarheit über die künftige Eigentümerstruktur. "Wir sind an einer schnellen Entscheidung interessiert", sagte Actebis-Chef Klaus Hellmich dem "Handelsblatt" (Montag). Derzeit sei große Dynamik in der Branche, es gebe attraktive Akquisitionsmöglichkeiten. Gerade in den wachstumsstarken osteuropäischen Märkten wolle Actebis Chancen nutzen. "Da ist es wichtig für uns, dass wir Kapital hereinbekommen." Der geplante Börsengang sei ein guter Weg dafür. Vorstellbar sei aber auch der Verkauf an einen Finanzinvestor, der bereit sei, in das Geschäft zu investieren.

   Arques hatte zuletzt angekündigt, Actebis noch in diesem Jahr loswerden zu wollen. Die frühere Otto-Tochter ist mit 3,6 Milliarden Euro Umsatz nach eigener Einschätzung drittgrößter Großhandelskonzern für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in Europa.

    Der Börsengang ist laut Hellmich weitgehend vorbereitet. "Das Feedback, das wir bekommen haben, ist sehr positiv." Möglicherweise könne ein erfolgreicher Bahn-IPO Euphorie entfachen. Zu einer möglichen Bewertung wollte sich Hellmich nicht äußern. Arques führt die Beteiligung mit einem Net-Asset-Value von 253 Millionen Euro in den Büchern./she/zb

Aktien in diesem Artikel

ARQUES Industries 8,5 -1,7%
Die Bundesregierung will den Kauf von stromsparenden Haushaltsgeräten mit einer Prämie von 150 Euro fördern (“Kühlschrank-Bonus)”. Würden Sie sich deswegen ein Neugerät anschaffen?
Ja
Nein
Vielleicht




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige