Nike Aktie [WKN: 866993 / ISIN: US6541061031]

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26.06.2008 08:24
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Ausblick: Die Märkte am Donnerstag

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Standardwerte tendierten im Vorfeld der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank positiv. Nach überwiegend freundlichem Verlauf verbuchte der DAX gestern ein Plus von 1,25 Prozent auf 6.617,84 Punkte (XDAX: 6.579,02 Punkte; +0,63 Prozent), während der MDAX mit einem Plus von 1,06 Prozent auf 9.346,69 Zähler aus dem Handel ging. Am gestrigen Morgen hatte der DAX trotz verhaltener Vorgaben aus den USA mit Aufschlägen eröffnet und konnte diese bis Mittag halten und weiter ausbauen. Dabei ließen sich die Investoren auch nicht von deutlich schwächeren Daten zum US-Immobilienmarkt beeindrucken. Für weiteren Aufwind sorgten am Nachmittag auch die im Zuge besser als erwartet ausgefallener US-Öllagerbestände rückläufigen Ölpreisnotierungen.

Im Blickpunkt standen über den gesamten Tagesverlauf hinweg Anteilsscheine der Deutschen Postbank. Hintergrund waren neue Gerüchte über den bevorstehenden Verkaufsprozess. So wird ein Dreierbündnis zwischen der Commerzbank, der Allianztochter Dresdner Bank und der Deutschen Postbank einem Medienbericht zufolge zunehmend unwahrscheinlicher. Stattdessen strebe die Konzernmutter Deutsche Post Verhandlungen mit der Deutschen Bank sowie mehreren ausländischen Kreditinstituten an. Zum Handelsende konnte sich die Postbank mit einem deutlichen Plus mit an der DAX-Spitze behaupten. Am Nachmittag profitierte der Wert zusätzlich von Presseberichten über ein gemeinsames Gebot von Commerzbank und Dresdner Bank für die von der Konzernmutter Deutsche Post gehaltene 50-prozentige Beteiligung an der Deutschen Postbank. Sehr stark präsentierten sich daneben auch die übrigen Finanzwerte, die im Zuge einer deutlichen Sektorerholung mit an der Spitze des DAX zu finden waren. So konnten u.a. die Commerzbank, die Allianz sowie die Deutsche Bank teilweise recht deutliche Zugewinne vorweisen. Ebenfalls gefragt waren Anteilsscheine von Continental, die nach der zuletzt schwachen Performance der vergangenen Wochen mehr als 8 Prozent zulegen konnten und damit die Spitze im DAX übernahmen. Dabei präsentierte sich der Wert trotz negativer Analystenkommentare deutlich fester. Ebenfalls einen Blick wert war die Deutsche Lufthansa. Diese hatte trotz rekordhoher Kerosinpreise die Erwartungen für das Gesamtjahr bestätigt. Zum Handelsende lag der Wert mit einem Plus von mehr als 2,5 Prozent im oberen Bereich des DAX. Der rückläufige Ölpreis sorgte dabei ebenfalls für Rückenwind.

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Spekulationen über ein in Kürze bevorstehendes Gebot der asiatischen Reederei NOL für die zum Verkauf stehende Konzernsparte Hapag-Lloyd rückten die Aktie von TUI ins Rampenlicht. Nach deutlicheren Aufschlägen verbuchte der Wert zum Schluss ein leichtes Plus. Der Industriekonzern Siemens rückte gegen Ende des gestrigen Handelstages ebenfalls ins Blickfeld. Einem Pressebericht zufolge will der Münchner Industriekonzern bis zu 15.900 Stellen abbauen. Zum Ende tendierte die Aktie knapp behauptet.

Am unteren Ende befand sich fast über den gesamten Tagesverlauf hinweg die Aktie von ThyssenKrupp, die unter Befürchtungen bezüglich weiter steigender Eisenerzpreise zu leiden hatte. In den vergangenen Tagen hatten Eisenerzproduzenten teilweise massive Preiserhöhungen bei Mitbewerbern durchgesetzt. Deutlichere Abschläge waren auch bei der Hypo Real Estate zu verzeichnen, wobei die Aktie durch negative Analystenkommentaren belastet wurde. Schwächer präsentierten sich daneben auch Anteilsscheine von BASF.

In der zweiten Reihe befanden sich vor allem Immobilienwerte im Fokus der Anleger, die teilweise massive Verluste hinnehmen mussten. Hintergrund ist eine negative Branchenstudie der US-Investmentbank Merrill Lynch. Am unteren Ende befanden sich die Anteilsscheine von GAGFAH, die zeitweise mehr als 11 Prozent leichter tendierten. An der Spitze des MDAX konnten sich gestern die Anteilsscheine von Demag Cranes und MTU Aero Engines behaupten.

Der Markt heute:

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.558 Punkten.

Konjunktur- und Wirtschaftstermine:

In Deutschland stehen heute die Außenhandelspreise zur Veröffentlichung an. Ferner wird in Frankreich das Verbrauchervertrauen bekannt gegeben. Aus den USA werden heute das BIP, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Verkäufe bestehender Häuser gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Quartalszahlen stehen heute bei Accenture Ltd., ConAgra Foods Inc., Lennar Corp., McCormick & Co. Inc., Palm Inc., Paychex Inc., Rite Aid Corp., ESCADA AG, HORNBACH HOLDING AG und IKB Deutsche Industriebank AG an.

Die US-Börsen:

Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Mittwoch mit Gewinnen. Während der Dow Jones mit 11.811 Punkten um 0,04 Prozent zunahm, zog die NASDAQ um 1,39 Prozent auf 2.401 Zähler an. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:00 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.923 Punkten (-0,4 Prozent) und der S&P Future bei 1.317 Zählern (-0,4 Prozent).

Devisen, Gold und Rohstoffe:

Brent Oil: 134,30 Dollar; Euro: 1,5670 Dollar; Gold: 886,80 Dollar

Wichtige Meldungen:

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch die Leitzinsen erwartungsgemäß bei unverändert 2,00 Prozent belassen.

Die Nike Inc. (ISIN US6541061031/ WKN 866993), der weltgrößte Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung, meldete am Mittwoch nach US-Börsenschluss, dass sie ihren Gewinn im vierten Fiskalquartal 2007/08 aufgrund einer positiven Umsatzentwicklung in allen Bereichen um 12 Prozent steigern konnte.

Der kanadische BlackBerry-Hersteller Research In Motion Ltd. (RIM) (ISIN CA7609751028/ WKN 909607) gab am Mittwoch nach US-Börsenschluss bekannt, dass er seinen Gewinn im ersten Fiskalquartal 2007/08 mehr als verdoppelt hat. Aufgrund der starken Nachfrage war auch der Umsatz verdoppelt worden. Die Erwartungen wurde allerdings verfehlt.

Die Oracle Corp. (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen zum vierten Fiskalquartal 2007/08 veröffentlicht. Dabei konnte der US-Softwarekonzern seinen Umsatz um 24 Prozent und seinen Gewinn um 27 Prozent steigern und so auch die Erwartungen übertreffen.

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch die geplante Übernahme des deutschen Pay-TV-Anbieters Premiere AG (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) durch den amerikanischen Medienkonzern News Corp. (ISIN US65248E1047/ WKN A0DLJU) unter Auflagen genehmigt.

Die Beteiligungsgesellschaft J.C. Flowers gab am Mittwoch bekannt, dass das Angebot der von ihr koordinierten Investorengruppe, zwischen 20,0 und 24,9 Prozent der Aktien der Hypo Real Estate Holding AG (ISIN DE0008027707/ WKN 802770) zu einem Preis von 22,50 Euro je Aktie zu erwerben, deutlich überzeichnet ist. (26.06.2008/ac/n/m)

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