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Im Blick standen hierzulande unzählige Unternehmensergebnisse. Die T-Aktie konnte sich dem schwachen Umfeld entziehen und ging 0,8 Prozent fester aus dem Handel. Die Deutsche Telekom legte im ersten Halbjahr beim Umsatz leicht zu, während das Ergebnis angesichts des starken Preis- und Wettbewerbsdrucks in Deutschland deutlich rückläufig war. Analysten hatten allerdings einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Weitere Gewinner waren die Deutsche Börse, Volkswagen und an der DAX-Spitze die Deutsche Postbank.
Anteilsscheine von RWE verloren 1,4 Prozent. Der Energiekonzern hat im ersten Halbjahr soviel wie von Analysten erwartet verdient. Für das Gesamtjahr zeigt man sich jedoch optimistischer. Aktien von TUI fanden sich mit einem Abschlag von 0,9 Prozent im Mittelfeld wieder. Der Schifffahrts- und Touristikkonzern hat im zweiten Quartal dank einer Steuergutschrift einen Ergebnisanstieg bei einem leicht rückläufigen Umsatz verzeichnet. Das operative Ergebnis war jedoch deutlich rückläufig.
Mit einem Minus von über 4 Prozent markierte die Commerzbank-Aktie das Schlusslicht. Der Konzern verbuchte im abgelaufenen Quartal einen kräftigen Ergebnisanstieg und sieht sich auf Kurs, die gesteckten Ziele für das Gesamtjahr zu übertreffen. Kräftige Abschläge verzeichneten außerdem die Deutsche Bank, MAN und die Deutsche Lufthansa. Die Kranichlinie verbuchte im Juli einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen.
Im MDAX waren die Ergebnisse von Salzgitter einen Blick wert. Der Stahlkonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen kräftigen Gewinnanstieg, konnte damit aber nicht positiv überraschen. Trotz der starken Zahlen verlor der Titel mehr als 7 Prozent. Symrise bröckelten um über 6 Prozent ab. Der Aromenhersteller hat im zweiten Quartal ein Ergebnisplus eingefahren und seine Jahresprognose bekräftigt. PATRIZIA verloren nach einem Blick in die Bücher 3,1 Prozent. Vossloh knickten um 12,9 Prozent ein. Der Bahntechnikkonzern hat sich von seinem Vorstandsvorsitzenden getrennt. Zudem belastete ein negativer Analystenkommentar.
Papiere von Bilfiger Berger reduzierten sich nach einem starken Auftakt um 1,6 Prozent. Der Baukonzern hat seinen Ausblick nach einem starken zweiten Quartal erhöht. Titel von IVG schlossen gut behauptet. Der Immobilienkonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen kräftigen Ergebnisanstieg. Anteilsscheine des Sportartikelherstellers PUMA, der im zweiten Quartal aufgrund der schwachen Entwicklung in den USA einen Ergebnisrückgang hinnehmen musste, tendierten 0,8 Prozent fester.
Der Markt heute:
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.439 Punkten und HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht den DAX bei 7.425 Zählern.
Konjunktur- und Wirtschaftstermine:
In Japan stehen heute die Frühindikatoren und zur Veröffentlichung an. In Euroland sind die EZB Langfristzinsstatistik und die EZB Wettbewerbsindikatoren ein Thema, in Frankreich die Handelsbilanz, die Industrieproduktion und die OECD Fruehindikatoren. In Italien stehen die Verbraucherpreise und das Bruttoinlandsprodukt an. Aus den USA werden die Import- und Exportpreise sowie der Staatshaushalt gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei Adecco S.A., AES Corp., Allianz SE, Analytik Jena AG, Bechtle AG, H&R WASAG AG, IMA S.p.A., MediClin AG, Nemetschek AG, Old Mutual plc, Plaut AG, PULSION Medical Systems AG, PVA TePla AG, ThyssenKrupp AG, United Internet AG und Zapf Creation AG an.
Die US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Donnerstag mit Verlusten. Während der Dow Jones mit 13.270 Punkten um 2,83 Prozent abnahm, verlor die NASDAQ 2,16 Prozent auf 2.556 Zähler. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:05 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.938,00 Punkten (-0,4 Prozent) und der S&P Future bei 1.448,75 Zählern (-0,6 Prozent).
Devisen, Gold und Rohstoffe:
Brent Oil: 71,13 Dollar; Euro: 1,3661 Dollar; Gold: 663,05 Dollar
Wichtige Meldungen:
Der amerikanische Grafikchip-Hersteller NVIDIA Corp. (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) teilte am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit, dass er seinen Gewinn im zweiten Fiskalquartal 2007/08 deutlich steigern konnte. Der Nettogewinn belief sich auf 172,7 Mio. Dollar bzw. 43 Cents pro Aktie, nach 86,8 Mio. Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 51 Cents pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum von 687,5 Mio. Dollar auf 935,3 Mio. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 43 Cents und einem Umsatz von 859,9 Mio. Dollar ausgegangen.
Der amerikanische Mischkonzern United Technologies Corp. (ISIN US9130171096/ WKN 852759) hat am Donnerstag seinen Ausblick für das Jahr 2007 bekräftigt. Demnach geht der Konzern weiterhin davon aus, im Gesamtjahr ein Ergebnis von 4,15 bis 4,25 Dollar je Aktie zu erzielen. Die Analystenerwartungen liegen derzeit bei 4,24 Dollar je Aktie. Auf der Umsatzseite stellte United Technologies einen Wert von 53 Mrd. Dollar in Aussicht. Hier liegen die Analystenerwartungen bei 53,29 Mrd. Dollar. (10.08.2007/ac/n/m)
| 21.07.2008 | NVIDIA mit Perspektive | Die Actien-Börse | |
| 07.07.2008 | NVIDIA buy | Wedbush Morgan Securities Inc. | |
| 04.07.2008 | NVIDIA kein Kauf | Frankfurter Tagesdienst | |
| 04.07.2008 | NVIDIA strong buy | Raymond James Financial, Inc. | |
| 04.07.2008 | NVIDIA neues Kursziel | UBS AG |
Aktien in diesem Artikel
| NVIDIA | 7,6 | +3,3% | |
| United Technologies | 41,9 | +0,2% |
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