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Allen voran knickten Papiere der Deutschen Börse um 7,7 Prozent ein. Zuvor wurde bekannt, dass die Tochter Clearstream im Juni deutlich weniger Transaktionen abgewickelt hat. Anteilsscheine von Infineon wiederum litten unter enttäuschenden Umsatzzahlen des taiwanesischen Mitbewerbers United Microelectronics und sackten um knapp 5 Prozent ab.
Nach neuen Spekulationen um weiteren Kapitalbedarf bei den beiden US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac standen Bankenwerte ebenfalls verstärkt unter Druck. Titel der Commerzbank und die der Deutschen Bank gaben letztendlich 1,7 bzw. 2,6 Prozent ab. Anteilsscheine der Deutschen Postbank verloren 1,4 Prozent, während es für Papiere der HRE um über 3 Prozent nach unten ging.
Bei Volkswagen schlug ein Minus von 1,6 Prozent zu Buche, obwohl die Konzerntochter AUDI im ersten Halbjahr einen neuen Rekord bei den Fahrzeugauslieferungen verbuchen konnte. Bei BASF war ein Minus von 2 Prozent auszumachen. Der Chemiekonzern hat gestern im Rahmen einer Investorenkonferenz seinen Ausblick für 2008 bestätigt und gleichzeitig das langfristige Finanzziel präsentiert. Siemens schlossen 1,6 Prozent schwächer. Der Industriekonzern hat Details bezüglich des zuvor angekündigten Stellenabbauprogramms veröffentlicht. Demnach will der Mischkonzern weltweit insgesamt rund 16.750 Stellen abbauen. Die Deutsche Lufthansa zählte nach der jüngsten Entspannung an der Ölfront mit +2,9 Prozent zu den wenigen Gewinnern.
KlöCo rückten im MDAX um über 2 Prozent vor. Der Metallhändler hat am Vorabend die vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2008 veröffentlicht und dabei positiv überrascht. Auf der anderen Seite knüpften ProSiebenSat.1 an die drastischen Verluste der vergangenen Wochen an. Letztendlich gab der Titel 10,7 Prozent ab. Im SDAX zogen Fielmann nach vorläufigen Halbjahreszahlen um gut 3 Prozent an. Air Berlin verloren über 8 Prozent.
Der Markt heute:
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Gewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.372 Punkten.
Konjunktur- und Wirtschaftstermine:
In Japan stehen heute die Frühindikatoren und der Auftragseingang im Maschinenbau zur Veröffentlichung an. In Deutschland stehen Insolvenzen und Im- und Exporte auf der Agenda. In Euroland werden u.a. der EZB Jahresbericht 2007 und das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge und der Ölmarktbericht gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei Carrefour S.A., CropEnergies AG, International Speedway Corp., Shaw Group Inc. und Wolverine World Wide Inc. an.
Die US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Dienstag mit Gewinnen. Während der Dow Jones mit 11.384 Punkten um 1,36 Prozent zunahm, stieg die NASDAQ um 2,28 Prozent auf 2.294 Zähler. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:15 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.861,25 Punkten (-0,4 Prozent) und der S&P Future bei 1.271,00 Zählern (-0,2 Prozent).
Devisen, Gold und Rohstoffe:
Brent Oil: 142,31 Dollar; Euro: 1,5722 Dollar; Gold: 922,60 Dollar
Wichtige Meldungen:
Shaw Group Inc.
Die Alcoa Inc. (ISIN US0138171014/ WKN 850206), der weltweit größte Aluminiumhersteller, veröffentlichte am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Quartal 2008. Damit gab der Konzern zugleich als erstes im Dow Jones gelistetes Unternehmen den Startschuss für die neue Berichtssaison. Alcoa erzielte dabei einen Gewinnrückgang im Rahmen der Erwartungen. Beim Umsatz konnten trotz eines Rückgangs die Erwartungen übertroffen werden, was mit einer verbesserten Profitabilität begründet wurde. (09.07.2008/ac/n/m)
| 10.10.2008 | Alcoa draußen bleiben | Frankfurter Tagesdienst | |
| 09.10.2008 | Alcoa buy | UBS AG | |
| 08.10.2008 | Alcoa buy | Citigroup Corp. | |
| 23.09.2008 | Alcoa neues Kursziel | RBC Capital Markets | |
| 17.09.2008 | Alcoa buy | Soleil Securities Group, Inc. |
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