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Gute Nachrichten kamen dagegen von BMW. Der Autobauer gab am Vorabend zwar eine Erhöhung der Risikovorsorge bekannt, bestätigte gleichzeitig aber den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008. Die Aktie gewann an der DAX-Spitze 4,1 Prozent. Papiere des Pharmakonzerns Bayer standen einen Tag nach den Zahlen weiter auf der Einkaufliste der Anleger und rückten um 3,1 Prozent vor. Titel der Deutschen Lufthansa schlossen mit 4 Prozent im Plus. Nachdem die Kranichlinie am Vortag erste Eckdaten für das abgelaufene Quartal auf den Tisch gelegt hat, folgten am Freitag weitere Details.
Continental schalteten ebenfalls einen Gang hoch, bis Handelsende verfestigte sich der Wert um 2,4 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers hat die Ziele für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Dabei wolle der Konzern vor allem in Asien wachsen. Im Finanzsektor ging es für die Deutsche Bank um 0,3 Prozent nach oben. Der Konzern hat einem Pressebericht zufolge Interesse an einer Übernahme von Teilen des Europa-Geschäfts der amerikanischen Citigroup.
Daneben legten am Freitag Anteilsscheine von MAN leicht zu. Der Konzern konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal jeweils deutlich steigern und schaut weiterhin optimistisch in die Zukunft. Volkswagen und BASF büßten 0,8 bzw. 4 Prozent ein. Bei beiden kam allerdings der Dividendenabschlag zum Tragen.
Im MDAX brachen Papiere von ProSiebenSat.1 um rund 26 Prozent ein. Der Medienkonzern hat auf vergleichbarer Basis im letzten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Im SDAX standen Thielert erneut im Blick, nachdem die Konzerntochter Thielert Aircraft Engines einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat. Die Thielert-Aktie schloss unverändert. Am Vortag hatte das Papier allerdings knapp 80 Prozent an Wert verloren.
Der Markt heute:
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Gewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.921 Punkten.
Konjunktur- und Wirtschaftstermine:
In Deutschland steht heute das GfK Konsumklima zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Neuseeland die Außenhandelsdaten bekannt gegeben. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei BE Aerospace Inc., CNA Financial Corp., Humana Inc., JDA Software Group Inc., Loews Corp., MasterCard Inc., RadioShack Corp., Tyson Foods Inc., Verizon Communications Inc., Visa Inc., Wm. Wrigley Jr. Co., HamaTech AG, Bayer Schering Pharma AG, BEKO HOLDING AG, Electrolux AB, GRENKELEASING AG, Homag Group AG, Kontron AG, Mensch und Maschine Software AG und Scania AB an.
Die US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Freitag uneinheitlich. Während der Dow Jones mit 12.891 Punkten um 0,33 Prozent zunahm, ging die NASDAQ um 0,25 Prozent auf 2.422 Zähler zurück. Die Futures notieren derzeit unverändert. Gegen 08:00 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.921 Punkten (0,0 Prozent) und der S&P Future bei 1.397 Zählern (0,0 Prozent).
Devisen, Gold und Rohstoffe:
Brent Oil: 119,43 Dollar; Euro: 1,5657 Dollar; Gold: 893,35 Dollar
Wichtige Meldungen:
Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) hat ihre Beteiligung an der HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/ WKN 607000) aufgestockt. Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Stimmrechtsanteil der deutschen Großbank an dem im MDAX notierten Baukonzern am 15. April 2008 die Schwellen von 3, 5 und 10 Prozent überschritten und liegt seitdem bei 12,03 Prozent.
Der japanische Motorradhersteller Yamaha Motor Co. Ltd. (ISIN JP3942800008/ WKN 857690) meldete am Freitag, dass er im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang verbucht hat, was mit der Schwäche auf dem nordamerikanischen Markt und ungünstigen Wechselkursen zusammenhängt. Die starken Absätze in Indonesien, Thailand und Brasilien konnten dies nicht kompensieren.
Der japanische Elektronikkonzern Victor Co. of Japan Ltd. (JVC) (ISIN JP3746200009/ WKN 857842) hat am Freitag die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgestellt. Den Angaben zufolge belief sich der Nettoverlust auf 47,5 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Minus von 7,9 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum.
Die Würfel über den Verkauf der Deutschland-Sparte der krisengeschüttelten US-Bank Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) sind einem Pressebericht zufolge gefallen.
Die Fluggesellschaft Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026/ WKN AB1000) gab am Freitag bekannt, dass sie weiterhin fest entschlossen ist, im Februar nächsten Jahres 75 Prozent und im Jahr darauf die restlichen 25 Prozent der Anteile an der Fluggesellschaft Condor zu übernehmen. (28.04.2008/ac/n/m)
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| 23.06.2008 | Commerzbank buy | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 17.06.2008 | Commerzbank outperform | Cheuvreux SA | |
| 17.06.2008 | Commerzbank buy | Citigroup Corp. | |
| 16.06.2008 | Commerzbank buy | Citigroup Corp. |
Aktien in diesem Artikel
| Commerzbank | 18,9 | -3,5% | |
| HOCHTIEF | 60,8 | +0,5% | |
| Yamaha Motor | 11,1 | -2,2% | |
| Victor Company of Japan | 1,3 | +4,1% | |
| Citigroup | 10,8 | +0,3% | |
| Air Berlin | 4,4 | +6,5% |
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