27.06.2008 09:01
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Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur bringt Prüfung von ARCOXIA(TM) (Etoricoxib) zum Abschluss.
Merck, Sharp & Dohme (MSD) gab heute bekannt, dass der Ausschuss für
Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur die
Prüfung von ARCOXIA™ (Etoricoxib) für die
Therapierung von rheumatoider Arthritis (RA) und ankylosierender
Spondylitis (AS) abgeschlossen habe und zu dem Schluss gelangt sei, dass
die Vorteile des Arzneimittels bei der Behandlung dieser beiden
Erkrankungen schwerer wiegen als die damit verbundenen Risiken. Der
Ausschuss empfahl die Erweiterung der Indikationen für ARCOXIA™
(Etoricoxib) auf ankylosierende Spondylitis (AS) mit einer einmal
täglich eingenommenen Dosis von 90 mg und die Beibehaltung der einmal
täglich eingenommenen Dosis von 90 mg bei rheumatoider Arthritis (RA).
Außerdem empfahl der Ausschuss eine Verstärkung der bestehenden
Gegenanzeigen für Patienten mit unkontrollierter Hypertonie und der
Warnhinweise bezüglich der Therapierung und ärztlichen Überwachung von
Patienten mit Bluthochdruck. Nach Ansicht von MSD bestätigt diese
umfassende Überprüfung des Einsatzes von ARCOXIA™
(Etoricoxib) bei RA und AS den Wert dieser Therapieoption für Patienten,
die an einer dieser schweren Erkrankungen leiden, ebenso wie für
Patienten mit Arthrose und akuter Gichtarthritis, sofern die
zugelassenen Produktinformationen beachtet werden.
Die Überprüfung durch den CHMP-Ausschuss bringt zwei separate
Befassungen zum Abschluss, die zur Auswertung der Vorteile und Risiken
der Therapierung von RA und AS mit einer 90-mg-Dosis eingeleitet wurden.
MSD wird seine Zusammenarbeit mit dem CHMP-Ausschuss fortsetzen und
zusätzliche Informationen und Daten über ARCOXIA™
(Etoricoxib) vorlegen.
Der Ausschuss sprach die Empfehlung aus, die bestehende Kontraindikation
für Patienten mit unkontrollierter Hypertonie zu verstärken und darauf
hinzuweisen, dass Patienten, deren Blutdruck ständig über 140/90 mmHg
liegt und nicht ausreichend eingestellt ist, ARCOXIA™
(Etoricoxib) nicht einnehmen sollten. Außerdem empfehle es sich, die
Warnhinweise auf dem Beipackzettel mit dem Hinweis zu aktualisieren,
dass Bluthochdruck vor dem Beginn der Therapie eingestellt, für 2 Wochen
nach Beginn der Therapie ärztlich überwacht und danach in regelmäßigen
Abständen kontrolliert werden sollte.
Vorbehaltlich der Annahme der Stellungnahme des CHMP-Ausschusses durch
die Europäische Kommission gilt das Ergebnis dieser Prüfung für die 27
EU-Länder sowie Norwegen und Island.
Informationen über rheumatoide Arthritis und ankylosierende
Spondylitis
Rheumatoide Arthritis oder Gelenkrheumatismus ist eine chronische
Erkrankung, die in erster Linie durch die Entzündung der
Gelenkschleimhäute gekennzeichnet ist. Die Erkrankung kann zu
langfristiger Schädigung der Gelenke verbunden mit chronischen
Schmerzen, Funktionsverlust und Behinderung führen. Betroffen sind davon
mehrheitlich Frauen und der Krankheitsbeginn liegt gewöhnlich zwischen
dem 30. und 50. Lebensjahr.
Ankylosierende Spondylitis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die
in erster Linie die Wirbelsäule betrifft und Schmerzen,
Gelenkversteifung und Bewegungsunfähigkeit im unteren Rücken verursacht.
Männer sind häufiger davon betroffen als Frauen und der Krankheitsbeginn
liegt gewöhnlich zwischen dem 16. und 35. Lebensjahr. Die Ursache der
Erkrankung ist zwar bislang unbekannt, aber erbliche Veranlagung scheint
dabei eine Rolle zu spielen.
Über ARCOXIA
ARCOXIA ist ein nicht-steroidales Antirheumatikum (NSAR), dessen
Wirkungsweise in der Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2) besteht, d. h.
des Enzyms, das Schmerzen und Entzündung verursacht. Klinische Studien
legen den Schluss nahe, dass COX-2-Hemmer verglichen mit einem Placebo
und einigen NSAR mit einem erhöhten Risiko für thrombotische Ereignisse
(insbesondere Myokardinfarkt und Schlaganfall) in Verbindung gebracht
werden könnten. ARCOXIA eignet sich nicht als Ersatz für Aspirin zur
kardiovaskulären Prophylaxe, da es keine Wirkung auf die Blutplättchen
ausübt. ARCOXIA kann mit häufigerer und schwererer Hypertonie verbunden
sein als einige andere NSAR und selektive COX-2-Hemmer, insbesondere bei
hohen Dosierungen. Während der Behandlung mit ARCOXIA traten bei einigen
Patienten Ulzera oder Ulcus-Komplikationen im oberen
Gastrointestinaltrakt auf.
ARCOXIA wurde bei einem breiten Spektrum von chronischen und akuten
Erkrankungen geprüft und zugelassen, beispielsweise Arthrose,
rheumatoider Arthritis bei Erwachsenen und akuter Gichtarthritis.
ARCOXIA wurde in 68 Ländern in Europa, Lateinamerika und im
Asien-Pazifik-Raum zugelassen und auf den Markt gebracht.
Die für jede Indikation angegebene Dosis ist die empfohlene Maximaldosis
pro Tag, außer bei Arthrose, wo die empfohlene Tageshöchstdosis 60 mg
beträgt. ARCOXIA 120 mg sollte nur während der akuten symptomatischen
Phase eingenommen werden (für höchstens 8 Tage).
Über Merck Sharp & Dohme
Merck & Co., Inc. (Whitehouse Station, New Jersey, USA), ein
Unternehmen, das in vielen Ländern als Merck Sharp & Dohme oder MSD
firmiert, ist ein globaler forschungsorientierter pharmazeutischer
Konzern, für den die Patienten an erster Stelle stehen. Der Konzern
besteht seit 1891 und beschäftigt sich heute mit der Entdeckung,
Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Impfstoffen und
Arzneimitteln für bislang ungedeckten medizinischen Bedarf. Der Konzern
ist intensiv bestrebt, den Zugang zu Medikamenten durch weitreichende
Programme zu verbessern, indem er nicht nur Medikamente spendet, sondern
diese auch zu den Menschen bringt, die sie dringend benötigen. Merck
(Whitehouse Station, NJ, USA) veröffentlicht außerdem objektive
Gesundheitsinformationen als gemeinnützigen Dienst. Weitere
Informationen erhalten Sie unter www.merck.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält "zukunftsgerichtete
Aussagen" im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation
Reform Act von 1995. Derartige Aussagen beruhen auf den derzeitigen
Erwartungen der Geschäftsleitung des Unternehmens und unterliegen
Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die Ergebnisse
erheblich von den in den Aussagen enthaltenen Darstellungen abweichen.
Zukunftsgerichtete Aussagen können beispielsweise die
Produktentwicklung, das Produktpotenzial oder die finanziellen
Ergebnisse betreffen. Es kann keine Gewähr für zukunftsgerichtete
Aussagen gegeben werden, und die tatsächlichen Ergebnisse können
beträchtlich von den Prognosen abweichen. Merck übernimmt keinerlei
Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren,
um neue Informationen, künftige Ereignisse oder Sonstiges zu
berücksichtigen. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung
sollten stets im Zusammenhang mit den zahlreichen Ungewissheiten
betrachtet werden, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens
auswirken. Insbesondere wird hiermit auf jene Faktoren verwiesen, die in
den Abschnitten über Risikofaktoren und zur Vorsicht mahnende Aussagen
in Punkt 1A des auf Formblatt 10-K eingereichten Berichts für das am 31.
Dezember 2007 beendete Geschäftsjahr sowie in den jeweiligen Abschnitten
über Risikofaktoren und zur Vorsicht mahnende Aussagen in den vom
Unternehmen regelmäßig auf Formblatt 10-Q und den aktuellen auf
Formblatt 8-K eingereichten Unterlagen dargelegt sind.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist
die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur
besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im
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