24.04.2008 07:31
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BASF steigert Umsatz und Ertrag im Auftaktquartal - Ausblick bestätigt

        MANNHEIM (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF  hat im ersten Quartal 2008 dank seiner Öl- und Gassparte sowohl Ergebnis als auch Umsatz deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sei auf 2,354 (Vorjahr: 2,116) Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit.

 

    Damit übertraf das Unternehmen die Prognose der Analysten, die im Schnitt von einem EBIT vor Sondereinflüssen von 2,234 Milliarden Euro ausgegangen waren. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen.

 

    Der Umsatz kletterte von Januar bis März um 8,8 Prozent auf 15,921 Milliarden Euro und damit lag damit ebenfalls über den Prognosen der Analysten. Diese hatten im Schnitt von 15,723 Milliarden Euro erwartet. Zum Zuwachs beigetragen haben überwiegend das Geschäft mit Chemikalien und das Segment Öl und Gas.

 

    Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) nahm um 14,6 Prozent auf 2,303 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern legte um 13,8 Prozent auf 2,181 Milliarden Euro zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter wuchs der Gewinn in der Berichtsperiode um 13,0 Prozent auf 1,170 Milliarden Euro.

 

    Die Analysten waren im Schnitt von EBIT in Höhe von 2,182 Milliarden Euro, einem Vorsteuergewinn von 2,096 Milliarden Euro und einem Gewinn von 1,096 Milliarden Euro ausgegangen. Der Gewinn je Aktie legte in der Berichtsperiode von 2,08 Euro im Vorjahr auf 2,48 Euro zu.

 

    Wachsen konnte BASF fast in allen Bereichen. Umsatztreiber war dank des hohen Ölpreises die Öl- und Gassparte. Dort kletterten die Erlöse im ersten Quartal um 26 Prozent auf 3,744 Milliarden Euro. Der Umsatz bei Chemikalien wuchs um 12 Prozent auf 2,561 Milliarden Euro. BASF führte dies sowohl auf einen Zuwachs bei Mengen und Preisen zurück.

 

    In der Kunststoff-Sparte setzte das Unternehmen mit 2,547 Milliarden Euro drei Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, Die Erlöse bei Function Solutions und Agrochemie stiegen jeweils um fünf Prozent auf 2,394 Milliarden beziehungsweise auf 946 Millionen Euro. Einen leichten Rückgang verzeichnete die DAX-Gesellschaft bei seinen Veredelungsprodukten. Der Umsatz ging um ein Prozent auf 2,206 Milliarden Euro zurück.

 

    Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte BASF. Danach wollen die Ludwigshafener den Umsatz des Vorjahres übertreffen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und Sondereinflüssen leicht über den Vorjahreswert verbessern. Das Unternehmen hatte 2007 den Umsatz um 10,2 Prozent auf 57,951 Milliarden Euro und das bereinigte EBIT um 4,9 Prozent auf 7,614 Milliarden Euro gesteigert.

 

    Zugleich hob der Konzern den Ausblick für den durchschnittlichen Ölpreis und für den US-Dollar-Wechselkurs an. Nun erwartet BASF einen durchschnittlichen Ölpreis von 90 Dollar je Barrel und einen Wechselkurs im Schnitt von 1,50 Dollar je Euro. Zuvor war BASF von einem Ölpreis in Höhe von 78 Dollar je Barrel und einem Wechselkurs von 1,45 Dollar je Euro ausgegangen./ne/tw

 

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