20.07.2008 13:51
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Bayer: "Yasmin"-Verträge von Barr-Übernahme nicht betroffen

   DÜSSELDORF (Dow Jones)--Von der geplanten Übernahme des US-Generikaherstellers Barr durch das israelische Unternehmen Teva sind die Verträge der Bayer AG über die oralen Verhütungsmittel "Yasmin" und "YAZ" nicht betroffen. "Eine Übernahme würde an den Verträgen nicht ändern", sagte ein Bayer-Sprecher am Wochenende auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

   Der Leverkusener Konzern hatte sich Ende Juni mit Barr auf Liefer- und Lizenzbedingungen für die Verhütungsmittel geeinigt. Unter anderem vereinbarten die Unternehmen, dass Bayer an das US-Unternehmen generisches "Yasmin" liefert, das Barr ausschließlich in den USA vermarkten wird und an dessen Umsätzen Bayer beteiligt wird.

   Für "YAZ", eine niedrig dosierte Version von "Yasmin", gilt ab 2011 ein ähnlicher Vertrag. Die Verträge ermöglichen Bayer, auch an dem Generikamarkt für die Produkte teilzuhaben und weiter alleiniger Hersteller des Wirkstoffs zu bleiben. Den Vereinbarungen war ein Patentstreit vorausgegangen. Am vergangenen Freitag war die geplante Übernahme von Barr durch den weltweit größten Generikahersteller Teva bekannt geworden. Diese Transaktion hat ein Gesamtvolumen von rund 9 Mrd USD.

Webseite: http://www.bayer.de

-Von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13 872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/flf - 0- (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   July 20, 2008 07:47 ET (11:47 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 47 AM EDT 07-20-08

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