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Börsen in Asien: Leichte Abschläge in Tokio, massive Gewinne in Shanghai
Stahlwerte standen dabei verstärkt unter Druck. JFE, der zweitgrößte Stahlerzeuger Japans, musste im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund hoher Sonderbelastungen einen Gewinnrückgang hinnehmen. Zudem gab der Konzern keine Prognose für das laufende Fiskaljahr. Der Wert verlor daraufhin 2,6 Prozent. Daneben gaben Nippon Steel 1,4 Prozent, Kobe Steel 1,9 Prozent und Sumitomo Metal 2,1 Prozent ab.
Ölwerte zählten ebenfalls zu den größten Verlierern. So fielen unter anderem Nippon Oil um 4 Prozent und INPEX um 2,4 Prozent zurück.
In Hongkong sprangen China Life als Umsatzspitzenreiter um 8 Prozent. Im Rohstoffsektor kletterten unter anderem PetroChina um 4,8 Prozent und Sinopec um 3,4 Prozent.
Japan:
Nikkei 225: 13.540,87 (-0,28 Prozent)
TOPIX: 1.307,57 (-0,52 Prozent)
China:
Hang Seng: 25.680,78 (+1,55 Prozent)
Shanghai Composite: 3.583,03 (+9,29 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 834,31 (-0,40 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite KOSPI: 1.799,34 (-0,08 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Der japanische Videospiele-Hersteller Nintendo Co. Ltd. (ISIN JP3756600007/ WKN 864009) gab heute nach Börsenschluss bekannt, dass sich sein Gewinn im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich erhöht hat, was unter anderem auf starke Verkäufe der Spielekonsolen "Wii" und "DS Lite" zurückzuführen ist. Der Nettogewinn stieg demnach um 47,7 Prozent. Der operative Gewinn verbesserte sich um 115,6 Prozent. Die Umsatzerlöse kletterten um 73 Prozent von. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Konzern einen weiteren Ergebnisanstieg bei steigenden Erlösen in Aussicht.
Die Canon Inc. (ISIN JP3242800005/ WKN 853055) erklärte heute nach Börsenschluss, dass ihr Nettogewinn im ersten Quartal angesichts der Dollar-Schwäche um 18,7 Prozent gefallen ist. Der operative Gewinn sank daneben um 17,6 Prozent. Der Umsatz verringerte sich um 3,1 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr senkte der Konzern seinen Nettogewinnausblick, die operative Gewinnschätzung und die Umsatzprognose.
Die JFE Holdings Inc. (ISIN JP3386030005/ WKN 724564), der zweitgrößte Stahlerzeuger in Japan, musste im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund hoher Sonderbelastungen einen Gewinnrückgang hinnehmen. Unternehmensangaben von heute zufolge erhöhten sich die Umsatzerlöse um 8,8 Prozent. Der operative Gewinn stieg um 1,3 Prozent. Der Nettogewinn sank dagegen um 12,6 Prozent. Das Unternehmen veröffentlichte keine Prognose für das laufende Fiskaljahr. (24.04.2008/ac/n/m)
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