Nippon Steel Aktie [WKN: 859164 / ISIN: JP3381000003]

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21.07.2008 12:12
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Börsen in Asien: Starker Wochenauftakt, Finanzwerte gesucht

Tokio (aktiencheck.de AG) - Ungeachtet der durchwachsenen US-Vorgaben haben die größten Börsen in Asien am Montag kräftige Kursgewinne eingefahren. In China schlossen der Hang Seng und der Shanghai Composite jeweils rund 3 Prozent fester. Daneben kletterten der SET-Index in Bangkok um 3,4 Prozent und der KOSPI in Seoul um 3,5 Prozent. Für Rückenwind haben insbesondere die besser als erwarteten Zahlen der US-Großbank Citigroup gesorgt. Die japanische Börse blieb feiertagsbedingt geschlossen.

An der Hongkonger Börse gewannen Papiere von HSBC als Umsatzspitzenreiter um 4,1 Prozent. Kursgewinne von jeweils mehr als 2 Prozent fuhren CCB und ICBC ein. Titel der Bank of China schlossen mit 1,8 Prozent im Plus. Für China Life ging es um 5,4 Prozent nach oben. Außerhalb des Finanzsektors legten mitunter China Mobile 2,2 Prozent, PetroChina ebenfalls 2,2 Prozent und Sinopec 3,3 Prozent zu.

Angesichts der rückläufigen Ölpreisnotierungen zogen Air China um 2,8 Prozent an. Korean Air Lines schlossen in Seoul mit 3,7 Prozent im Plus.

Japan:

Nikkei 225: 12.803,70

TOPIX: 1.252,43

China:

Hang Seng: 22.532,90 (+3,01 Prozent)

Shanghai Composite: 2.861,42 (+2,99 Prozent)

Thailand:

SET-Index: 687,30 (+3,43 Prozent)

Südkorea:

Seoul Composite KOSPI: 1.562,92 (+3,51 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die japanische Stahlindustrie kann im laufenden Fiskaljahr voraussichtlich von den erfolgreich durchgesetzten Stahlpreiserhöhungen profitieren. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Sonntag berichtete, dürfte der operative Gewinn der Nippon Steel Corp. (ISIN JP3381000003/ WKN 859164) im Berichtszeitraum um 27 Prozent fallen. Aufgrund der hohen Energie- und Rohstoffkosten wurde zuletzt sogar ein Minus von 36 Prozent befürchtet. Bei Kobe Steel Ltd. (ISIN JP3289800009/ WKN 858737) sei mit einem Rückgang um 11 Prozent zu rechnen. Damit würde das Ergebnis besser ausfallen als erwartet.

Die KDDI Corp. (ISIN JP3496400007/ WKN 887603), der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber in Japan, dürfte im ersten Fiskalquartal voraussichtlich einen operativen Gewinnrückgang um rund 10 Prozent verbucht haben. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Samstag berichtete, habe sich das Mobilfunkgeschäft im Vergleich zum starken Vorjahreszeitraum abgekühlt. Ferner hätten höhere Werbekosten, Preissenkungen und Verluste im Festnetzgeschäft belastet. Für das Gesamtjahr werde der Konzern seinen Ausblick voraussichtlich bestätigen.

Die südkoreanische LG Electronics Inc. (ISIN US50186Q2021/ WKN 576798), der weltweit viertgrößte Mobiltelefonhersteller und die Nummer zwei in Asien, gab heute bekannt, dass sie im zweiten Quartal einen Gewinnsprung von 84 Prozent verbuchen konnte, was mit steigenden Handy-Verkäufen zusammenhängt. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 22,5 Prozent. Das operative Ergebnis hat sich gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres vervierfacht.

Der indische Generikahersteller Dr. Reddy's Laboratories Ltd. (ISIN US2561352038/ WKN 659157) meldete heute, dass sein Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent zurückgegangen ist. Der Umsatz erhöhte sich um 25 Prozent. Wie der Konzern mitteilte, wurde der Gewinn im Berichtszeitraum durch einen deutlichen Anstieg der Verkaufs-, allgemeinen und Verwaltungskosten sowie durch höhere F&E-Ausgaben belastet. (21.07.2008/ac/n/m)

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