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Börsen in Asien: Teilweise Erholung, NTT im Fokus
Der Nikkei 225 erholte sich so um 0,81 Prozent und schloss bei 14.750,84 Punkten, der marktbreitere TOPIX gewann 1,11 Prozent auf 1.498,68 Zähler.
Im Maschinenbausektor erhöhten sich unter anderem Hitachi Construction Machinery um 3,8 Prozent und Janome Sewing Machine um 1,7 Prozent. Im Halbleitersektor trennten sich die Anleger hingegen von Elpida Memory, der Wert verlor 2,4 Prozent. Auf der Einkaufliste der Börsianer standen stattdessen Advantest, NEC und Fujitsu. Außerdem waren Stahlwerte gefragt, unter anderem verfestigten sich Kobe Steel um 5,4 Prozent.
Gegen den Trend verloren Papiere des Telekommunikationskonzerns NTT 1,7 Prozent. Der Titel litt unter einem Pressebericht, wonach die japanische Regierung von dem Unternehmen Gebührensenkungen fordern könnte. Profiteur eines solchen Schrittes wäre der Mitbewerber Softbank, für dessen Aktien es in der Folge um 5 Prozent aufwärts ging. Yahoo Japan gewannen daneben 2,5 Prozent hinzu. Der Ölsektor litt unter den sinkenden Ölpreisnotierungen. Nippon Oil verloren 3,2 Prozent und Showa Shell 2,8 Prozent.
Japan:
Nikkei 225: 14.750,84 (+0,81 Prozent)
TOPIX: 1.498,68 (+1,11 Prozent)
China:
Hang Seng: 15.628,69 (+1,16 Prozent)
Shanghai Composite: 1551,38 (-2,52 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 670,71 (-0,77 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite KOSPI: 1.235,65 (+1,02 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Das japanische Kommunikationsministerium könnte einem Zeitungsbericht zufolge eine deutliche Senkung der Gebühren, die die Nippon Telegraph and Telephone Corp. (NTT) (ISIN JP3735400008/ WKN 873029) ihren Mitbewerbern für die Benutzung ihres Glasfaserkabelnetzwerk in Rechnung stellt, fordern. Wie der "Nihon Keizai Shimbun" heute berichtet, will das Ministerium mit einem solchen Schritt den Wettbewerb im Breitband-Internetmarkt sicherstellen. Derzeit zahlen Haushalte für einen derartigen Zugang monatlich 5.074 Japanische Yen (JPY) bei NTT, während Mitbewerber von NTT aufgrund der Gebühren deutlich höhere Preise von ihren Kunden verlangen müssen. Eine mögliche Preissenkung, gegen die NTT dem Bericht zufolge aller Wahrscheinlichkeit vorgehen wird, könnte ab dem Fiskaljahr 2008 erfolgen.
Der japanische Maschinenbaukonzern Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (ISIN JP3900000005/ WKN 853314) hat einen Großauftrag von der US-Tochter der australischen Babcock & Brown Ltd. (ISIN AU000000BNB2/ WKN A0DKNV) erhalten. Wie Mitsubishi Heavy am Donnerstag mitteilte, wurde man mit der Lieferung von 443 Windturbinen des Typs MWT-1000A, die eine Leistung von je 1 MW besitzen, beauftragt. Das Ordervolumen beläuft sich auf rund 30 Mrd. Japanische Yen (JPY), die Turbinen sollen dabei in vier verschiedenen Windparks zum Einsatz kommen.
Die Cathay Pacific Airways Ltd. (ISIN HK0293001514/ WKN 870986), die größte Fluggesellschaft in Hongkong, meldete heute, dass sie die 82,2 Prozent an der Hong Kong Dragon Airlines Ltd. (Dragonair), die sich noch nicht in ihrem Besitz befinden, für 8,2 Mrd. Hongkong-Dollar (HKD) (1,06 Mrd. US-Dollar) in Bargeld und Aktien übernehmen wird. Vor der Transaktion gehörte Dragonair zu 43,3 Prozent der China National Aviation Co. Ltd. (ISIN HK1110007114/ WKN 911355), zu 28,5 Prozent der CITIC Pacific Ltd. (ISIN HK0267001375/ WKN 870564), zu 17,8 Prozent Cathay Pacific Airways, zu 7,7 Prozent der Swire Pacific Ltd. (ISIN HK0019000162/ WKN 860990) und zu 2,7 Prozent anderen Investoren. China National Aviation ist Teil der Air China Ltd. (ISIN CN000A0DNWD6/ WKN A0DNWD), der größten Fluggesellschaft Chinas. Swire Pacific ist die Muttergesellschaft von Cathay Pacific. Im Rahmen der Transaktion wird sich Air China mit 17,5 Prozent an Cathay Pacific beteiligen, während Cathay Pacific wiederum seinen Anteil an Air China auf 20 Prozent verdoppelt.
| 09.06.2006 | NTT equal-weight | Morgan Stanley | |
| 10.02.2006 | NTT neues Kursziel | Morgan Stanley |
Aktien in diesem Artikel
| Nippon Telegraph and Telephone | 3.359,0 | -0,5% | |
| Mitsubishi Heavy Industries | 3,3 | -0,6% | |
| BabcockBrown | 1,5 | +1,4% | |
| Cathay Pacific Airways | 1,2 | ||
| Swire Pacific | 6,7 | -2,2% |
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