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Börsen in Asien: Überwiegend im Plus, Sony nach Zahlen deutlich fester
Die Aktie von Sony schloss in Reaktion auf die gestern nachbörslich vorgestellten Ergebnisse mit 8,7 Prozent im Plus. Der weltweit zweitgrößte Unterhaltungselektronik-Konzern hat im abgelaufenen Fiskaljahr neue Rekordwerte bei Umsatz und Nettogewinn verbucht. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Konzern zwar einen Nettogewinnrückgang um 22 Prozent in Aussicht, das operative Ergebnis soll dagegen um 20 Prozent verbessert werden.
Papiere des Chip-Herstellers NEC Electronics, der seinen Verlust im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich verringert hat und für das laufende Geschäftsjahr ein ausgeglichenes Nettoergebnis in Aussicht stellt, schossen um knapp 14 Prozent nach oben. Titel des Mutterkonzerns NEC gewannen 5 Prozent.
Zu den Favoriten zählten außerdem Elpida Memory mit +3,2 Prozent, Olympus mit +2,7 Prozent und Nintendo mit +1,5 Prozent. Im Automobilsektor schoben sich unter anderem Toyota um 1,9 Prozent, Mazda um 4,3 Prozent und Honda um 3 Prozent vor. Ferner standen erneut Stahlwerte auf der Einkaufliste der Anleger. Hier stiegen Nippon Steel um 7 Prozent, Sumitomo Metal und JFE um jeweils mehr als 5 Prozent und Kobe Steel um 4,2 Prozent.
Japan:
Nikkei 225: 14.251,74 (+0,94 Prozent)
TOPIX: 1.392,87 (+1,44 Prozent)
China:
Hang Seng: 25.513,71 (-0,08 Prozent)
Shanghai Composite: 3.637,32 (-0,55 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 855,61 (+0,79 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite KOSPI: 1.885,71 (+2,28 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die japanische NEC Corp. (ISIN JP3733000008/ WKN 853675), der drittgrößte Elektronikkonzern in Japan, hat im abgelaufenen Fiskaljahr ein deutliches Ergebnisplus verbucht, was auf Kostensenkungsmaßnahmen sowie auf geringere Verluste bei der Chip-Tochter NEC Electronics Corp. (ISIN JP3164720009/ WKN 812960) zurückzuführen ist. Wie der Konzern heute nach Börsenschluss mitteilte, stieg das Nettoergebnis im Berichtszeitraum um 148,5 Prozent. Der operative Gewinn verbesserte sich um 124 Prozent. Die Erlöse fielen dagegen leicht um 0,8 Prozent.
Die Mizuho Financial Group Inc. (ISIN JP3885780001/ WKN 200455), die zweitgrößte Bankgesellschaft in Japan, gab heute nachbörslich bekannt, dass ihr Gewinn im Zusammenhang mit der US-Kreditmarktkrise im abgelaufenen Fiskaljahr um 49,8 Prozent gesunken ist. Der operative Umsatz des Kreditinstituts, zu dessen drei Kernbanken die Mizuho Bank, die Mizuho Corporate Bank und die Mizuho Trust & Banking Co. gehören, erhöhte sich im Berichtszeitraum um 10,3 Prozent. Für das laufende Fiskaljahr stellt der Konzern einen deutlichen Nettogewinnanstieg in Aussicht. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, im Zeitraum vom 10. Juni bis zum 30. November dieses Jahres eigene Aktien im Wert von bis zu 150 Mrd. Japanischen Yen zurückzukaufen. (15.05.2008/ac/n/m)
| 21.05.2008 | NEC kaufen | Asia Investor | |
| 23.05.2007 | NEC neue Position aufbauen | Asia Investor | |
| 01.12.2006 | NEC strikt meiden | Der Aktionärsbrief | |
| 28.09.2006 | Update NEC Corp. : Peer Perform | Bear Stearns | |
| 01.12.2005 | NEC ein Kauf | Asia Investor |
Aktien in diesem Artikel
| NEC | 3,4 | +2,7% | |
| NEC Electronics | 16,3 | +2,3% | |
| Mizuho Financial Group | 2.849,3 | +2,9% |
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