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Börsen in Asien: Uneinheitlich, kräftige Gewinne in Tokio
Die jüngsten US-Absatzzahlen sowie der wieder etwas festere Dollar-Kurs führten im Automobilsektor zu teils massiven Gewinnen. Mazda sprangen nach einer positiven Analysteneinschätzung um 9,1 Prozent. Daneben legten Honda 8,6 Prozent, Nissan 5,3 Prozent und Toyota 3,1 Prozent zu. Mitsubishi schlossen mit 6,7 Prozent im Plus.
Im Technologiesektor verfestigten sich mitunter Sony um 2,8 Prozent, Nikon um 3,3 Prozent und Olympus um 4,2 Prozent. Titel von Matsushita Electric kletterten um 1,4 Prozent. Die Aktie des Einzelhandelskonzerns Fast Retailing schoss um gut 11 Prozent nach oben. Der Wert profitierte von einem Pressebericht, wonach der operative Gewinn des Unternehmens im laufenden Fiskaljahr vermutlich stärker steigen wird als erwartet.
Stahlwerte entwickelten sich dagegen deutlich schwächer als der Gesamtmarkt. Unter anderem verloren Nippon Steel 1,2 Prozent, JFE 1 Prozent und Sumitomo Metal ebenfalls 1 Prozent.
Telekomwerte standen nach der angekündigten Umstrukturierung des Sektors an der Hongkonger Börse weiter unter Druck. China Mobile verloren als Umsatzspitzenreiter 1,2 Prozent. Daneben bröckelten China Unicom um 4,3 Prozent, China Telecom um 0,8 Prozent und China Netcom um 3,4 Prozent ab. Im Rohstoffsektor fielen mitunter CNOOC um 4,1 Prozent, China Shenhua um 4,9 Prozent und China Coal um 6,1 Prozent zurück.
Japan:
Nikkei 225: 14.435,57 (+1,59 Prozent)
TOPIX: 1.430,47 (+1,64 Prozent)
China:
Hang Seng: 24.123,25 (-1,04 Prozent)
Shanghai Composite: 3.369,91 (-1,93 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 805,92 (-0,12 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite KOSPI: 1.833,81 (+0,79 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die Fast Retailing Co. Ltd. (ISIN JP3802300008/ WKN 891638), der größte Anbieter von Casual Wear in Japan, kann ihren operativen Gewinn im laufenden Fiskaljahr zum 31. August dank der starken Absätze in ihren Uniqlo-Geschäften voraussichtlich um 28 Prozent steigern. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Mittwoch berichtet, läge das operative Ergebnis damit leicht über der Konzernprognose. Der Umsatz werde vermutlich ebenfalls stärker als erwartet steigen.
Die Softbank Mobile Corp., die Mobilfunksparte des japanischen Internet- und Mobilfunkunternehmens Softbank Corp. (ISIN JP3436100006/ WKN 891624), meldete heute, dass sie das Mobiltelefon "iPhone" des amerikanischen Technologiekonzerns Apple Inc. (ISIN US0378331005/ WKN 865985) auf dem japanischen Markt einführen wird. Den Angaben zufolge erfolgt die Einführung im Laufe des Jahres. Weitere Details wurden nicht bekannt.
Die Toyota Motor Sales U.S.A. Inc., die US-Tochter der Toyota Motor Corp. (ISIN JP3633400001/ WKN 853510), veröffentlichte am Dienstag die US-Absatzzahlen für den Monat Mai. Der größte japanische Automobilkonzern musste dabei rückläufige Verkaufszahlen hinnehmen. Den Angaben zufolge ging der Absatz in den USA um 4,3 Prozent auf nunmehr 257.404 Fahrzeuge zurück.
Der japanische Automobilhersteller Nissan Motor Co. Ltd. (ISIN JP3672400003/ WKN 853686) verkündete am Dienstag seine US-Absatzzahlen für den Monat Mai. Nissan North America, die US-Tochter von Nissan Motor, verzeichnete demnach einen Absatzanstieg von 8,4 Prozent auf 100.874 Fahrzeuge. Auf um Verkaufstage angepasster Basis belief sich das Plus auf 4,4 Prozent.
Die American Honda Motor Co., die US-Tochter der japanischen Honda Motor Co. Ltd. (ISIN JP3854600008/ WKN 853226), veröffentlichte am Dienstag die US-Absatzzahlen für den Monat Mai 2008. Der zweitgrößte japanische Automobilkonzern konnte dabei einen deutlichen Absatzanstieg erzielen. So stieg der Absatz in den USA um 15,6 Prozent auf 167.997 Fahrzeuge. Bereinigt um einen zusätzlichen Werktag stieg der US-Absatz um 11,3 Prozent.
Die japanischen Stahlhersteller Nippon Steel Corp. (ISIN JP3381000003/ WKN 859164) und JFE Holdings Inc. (ISIN JP3386030005/ WKN 724564) planen den Einsatz größerer Schiffe zum Transport von Eisenerz. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" heute berichtet, nutzt Nippon Steel seit Dezember 2007 im Rahmen eines 22-jähringen Vertrages den 300.000 Tonnen fassenden Erztransporter "Brasil Maru" der Seefrachtgesellschaft Mitsui O.S.K. Lines Ltd. (ISIN JP3362700001/ WKN 862503). Nippon Steel plane nun langfristige Verträge für den Einsatz drei weiterer Schiffe dieses Typs mit weiteren Schifffahrtslinien. JFE werde ab dem Sommer ebenfalls zwei Schiffe mit einer Kapazität von jeweils 300.000 Tonnen einsetzen. Durch den Einsatz dieser so genannten VLOCs (Very Large Ore Carriers) sinken die Transportkosten voraussichtlich um rund 10 Mrd. Japanische Yen pro Schiff und Jahr, so der Bericht. (04.06.2008/ac/n/m)
Aktien in diesem Artikel
| Fast Retailing | 80,5 | -6,0% | |
| Softbank | 8,8 | +3,9% | |
| Toyota Motor | 26,4 | -4,0% | |
| Nissan Motor | 4,0 | -2,2% | |
| Honda Motor | 18,5 | -1,1% | |
| Nippon Steel | 2,2 | -2,2% | |
| JFE | 19,2 | +3,8% |
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